Handball-Erstligist Bergischer HC hat nach zwei Siegen Zuversicht getankt. Doch auch Lemgo ist vor dem Kellerduell im Aufwind.

Auch gegen Lemgo möchte der BHC mit seinem zuletzt sehr starken Torhüter Björgvin Gustavsson auf die (Sieger-) Pauke hauen.
Auch gegen Lemgo möchte der BHC mit seinem zuletzt sehr starken Torhüter Björgvin Gustavsson auf die (Sieger-) Pauke hauen.

Auch gegen Lemgo möchte der BHC mit seinem zuletzt sehr starken Torhüter Björgvin Gustavsson auf die (Sieger-) Pauke hauen.

Auch gegen Lemgo möchte der BHC mit seinem zuletzt sehr starken Torhüter Björgvin Gustavsson auf die (Sieger-) Pauke hauen.

Otto Krschak, Bild 1 von 2

Auch gegen Lemgo möchte der BHC mit seinem zuletzt sehr starken Torhüter Björgvin Gustavsson auf die (Sieger-) Pauke hauen.

Wuppertal. Für den Bergischen HC ist bei drei Punkten Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz geblieben, nachdem am Mittwoch Mitkonkurrent Stuttgart zu Hause der MT Melsungen mit 21:23 unterlegen gewesen war. BHC-Trainer Sebastian Hinze hat zwar die Devise ausgegeben, wie schauen nur auf uns und müssen uns den Blick auf die Tabelle erst wieder verdienen, aber nach zuletzt zwei Siegen in Folge darf der durchaus erlaubt sein. Und natürlich erhöhen sich die Chancen auf den Klassenerhalt auch in dem Maße, in dem die direkte Konkurrenz nicht punktet. Auch Minden etwa scheint mit 17 Pluspunkten noch nicht ganz aus dem Schlamassel, was das krasse 17:41 in Flensburg am Mittwoch unterstrich.

In puncto direkte Konkurrenz ist für den BHC das Spiel beim TBV Lemgo am kommenden Sonntag (Anwurf 15 Uhr) ebenfalls ein besonderes. In den vergangenen Jahren ging es für beide stets um den Klassenerhalt, und stets lieferten sich beide heiße Duelle. Dass man im Dezember in der Uni-Halle gegen die Ostwestfalen nur einmal zurückgelegen hatte - leider ausgerechnet beim 28:29-Endstand – bleibt in unangenehmer Erinnerung.

Für Lemgo war es damals wie eine Wende. Fünf seiner 13 Punkte (der BHC hat neun) hat die Mannschaft von Trainer Florian Kehrmann in den vier Spielen danach geholt, gewann in Coburg, ebenso wie der BHC zu Hause, 29:25. Die große Kampf- und Nervenkraft zeigte das Team auch am vergangen Samstag bei 25:25 gegen Leipzig. Fast die gesamte zweite Halbzeit über lag Lemgo da in eigener Halle zurück, drei Minuten vor Schluss noch mit zwei Toren und das in Unterzahl.

Rolf Hermann war mit acht Treffern überragenden Torschütze, gefolgt von Tim Sutton, den der BHC im Hinspiel gar nicht in den Griff bekommen hatte.

„Das war damals eine Notabwehr, die in der zweiten Hälfte in sich zusammengefallen ist“, nennt Hinze die damalige und die jetzige Situation nicht vergleichbar, zumal sich auch Lemgo seitdem weiter verbessert habe. Die starke 6:0-Abwehr des TBV überwinden, lautet für Sonntag eine der Aufgaben - neben der, das Abwehr-Netz diesmal dichter zu knüpfen.

Im knapp 5000 Zuschauer fassenden Hexenkessel der Lipperlandhalle dürfen die Spieler des BHC auch auf die Unterstützung der eigenen Fans bauen. Der Fan-Club hat einen Bus organisiert. „Wenn sich noch mehr Mitfahrer melden, können wir auch den großen Bus mit 60 Plätzen nehmen“, sagt Wolfgang Mix, bei dem man unter Telefon 0173/2638389 noch anfragen kann. Für das Spiel gibt’s noch Karten.

„In Lemgo ist es immer schwer, aber in der vergangenen Saison haben wir es geschafft, dort zu gewinnen“, erinnert sich BHC-Rechtsaußen Arnor Gunnarsson lieber an das jüngste Auswärts- denn das Heimspiel gegen diesen Gegner. Auch sein Selbstvertrauen ist natürlich nach den jüngsten zwei Siegen weiter gewachsen.

Am Sonntag wird auch, sein Gegenüber, Linksaußen Christian Hoße, wieder mit von der Partie sein können. Er hatte in der zweiten Halbzeit gegen Coburg nicht mehr gespielt, weilk er sich an der Wurfhand verletzt hatte, ist aber seit Mittwoch wieder im Training. Noch zu früh kommt ein Einsatz für die länger Verletzten Ace Jonovski und Maciej Majdzinski. Ob Shooter Fabian Gutbrod, der nach seiner Schulterverletzung, noch leicht eingeschränkt wieder im Mannschaftstraining ist, bereits infrage kommt, wollte Hinze von den letzten Trainingseinheiten abhängig machen. Max Bettin, der am Freitagabend noch mit Dormagen spielt, wird auf jeden Fall dabeisein. Er ist sowohl als Siebenmeterschütze als auch als Alternative im Rückraum für den BHC wichtig.

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