DT Baskets erwartet morgen Schlusslicht Barmen.

Basketball-Regionalliga
Im Hinspiel gewann die DT in Heckinghausen. Hier die Center Daniel Walter (vorn/BTV) und Adrian Brückmann im Luft-Duell.

Im Hinspiel gewann die DT in Heckinghausen. Hier die Center Daniel Walter (vorn/BTV) und Adrian Brückmann im Luft-Duell.

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Im Hinspiel gewann die DT in Heckinghausen. Hier die Center Daniel Walter (vorn/BTV) und Adrian Brückmann im Luft-Duell.

Wuppertal. Das Basketball-Derby zwischen der DT Ronsdorf und dem Barmer TV weckt stets Emotionen. In der vergangenen Saison empfingen die Baskets den BTV am letzten Spieltag zum Spiel um den Aufstieg. Schlussendlich schafften es beide. Morgen treffen sich beide am 17. Spieltag der Regionalliga in der Halle Blutfinke (beginn, 20 Uhr) unter ganz anderen Vorzeichen. Das Lokalderby ist diesmal ein Kellerderby. Dabei steht vor allem der Tabellenletzte Barmer TV unter Druck. „Das Spiel gegen die DT wird wegweisend, wir brauchen den Sieg. Aber wir glauben an uns“, sagt Abteilungsleiter Matthias Morawetz. Bisher haben die Barmer erst zwei Siege auf dem Konto, wobei einer am grünen Tisch errungen wurde. Zu unkonstant präsentiert sich die Mannschaft von Trainer Abdelhadi Saou, verliert wie zuletzt im ersten Viertel gegen Münster (8:34) abschnittsweise die Kontrolle Ein weiteres Problem ist die Offensive. Nur selten zeigen die Barmer (eine Ausnahme macht der oft eigensinnige Craig Blackmon) eine gute Wurfleistung, haben mit den schlechtesten Angriff der Liga. Unter dem Korb ist der starke Center Daniel Walter oft auf sich allein gestellt.

So gehen die Ronsdorfer leicht favorisiert in die Partie. In der Hinrunde konnten sie in einem furiosen Spiel in der Heckinghauser Halle deutlich mit 91:79 gewinnen. Spielertrainer Gordon Geib hat ein klares Ziel: „Wir wollen Platz neun sichern. Der BTV hat mehr Druck als wir“. Neben Ex-Nationalspieler Geib befindet sich auch Michal Twarog in guter Verfassung. Zudem spielen die Center, allen voran Adrian Brückmann, eine solide Saison. Hin und wieder gibt es jedoch deutliche Leistungsabfälle beim Rebounding und in der Verteidigung, wofür zuletzt die 17 kassierten Dreier gegen Herford ein Beleg waren. Zwar holte die DT bisher nur fünf Siege, verlor jedoch häufig nur sehr knapp, stand zuletzt gegen Tabellenführer Hagen (85:90) gar vor einer Sensation. Bei einer Niederlage würde es aber auch für die DT wieder eng. Mit vollen Rängen an der Blutfinke wird morgen fest gerechnet. fp

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