Turnier um den Günter-Taudien-Gedächtnis-Pokal mit zwölf Mannschaften.

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Tim Schättler vom Cronenberger SC (l.) dürfte ähnlich wie in der Uni-Halle auch in der Rutenbeck zu den stärksten Spielern gehören.

Tim Schättler vom Cronenberger SC (l.) dürfte ähnlich wie in der Uni-Halle auch in der Rutenbeck zu den stärksten Spielern gehören.

Andreas Fischer

Tim Schättler vom Cronenberger SC (l.) dürfte ähnlich wie in der Uni-Halle auch in der Rutenbeck zu den stärksten Spielern gehören.

Wuppertal. Weit bevor der Budenzauber in der Uni-Halle begann, veranstaltete der SV Bayer Wuppertal in den 70er Jahren meist zur Jahreswende sein traditionelles Hallenfußball-Turnier im zur Sporthalle umgebauten einstigen Kino „Atrium“. Ein echter „Quoten-Hit“ im ganz besonderen Rahmen, denn das Publikum saß unmittelbar an den Seitenlinien, und so mancher Kicker musste Acht geben, bei seinen Flankenläufen nicht über ein mehr oder minder versehentlich ausgestrecktes Zuschauerbein zu stolpern.

Cronenberger SC und TSV Ronsdorf gehören zu den Favoriten

Nach dem Bau der Sporthalle Rutenbeck ließ der Verein diese Tradition auf Initiative von Günter Taudien, dem damaligen Manager der Bayer-Fußball-Abteilung, wieder aufleben. Als der Vater vieler Bayer-Fußballerfolge Mitte des vergangenen Jahrzehnts verstarb, wurde das von Klaus Gold organisierte Turnier zu seinen Ehren in Günter-Taudien-Gedächtnis-Pokal umbenannt.

Am kommenden Sonntag ab 10 Uhr (Auftaktspiel SSV Sudberg gegen den SC Radevormwald) kämpfen wieder zwölf Mannschaften in der Sporthalle Rutenbeck um diese Trophäe. Während Gastgeber SV Bayer vor einigen Jahren noch eine sehr gute sportliche Rolle spielte, bleibt ihm als Kreisligist nur noch die Funktion des Außenseiters.

Allerdings, was Organisation, Gastronomie und Service angeht, da hat alles noch das Format wie zu Taudiens Zeiten, und in den vergangenen Jahren konnten Zuschauer und Sportler nach dem Turnierplan fast die Uhr stellen.

Zwölf Mannschaften spielen in drei Gruppen:

Gruppe A: SSV Sudberg, SC Radevormwald, SC Sonnborn und SC Uellendahl.

Gruppe B: TVD Velbert, Fortuna Wuppertal, Polonia Wuppertal und der Mitfavorit Cronenberger SC.

Gruppe C: ASV Wuppertal, TSV Ronsdorf, VfB Solingen und Gastgeber SV Bayer Wuppertal.

Nach den 18 Gruppenspielen zu je zwölf Minuten qualifizieren sich die beiden Erstplatzierten jeder Gruppe und die beiden besten Dritten für die Zwischenrunde mit zwei Gruppen zu vier Teams, die in einer Spielzeit von jeweils zehn Minuten die Gruppensieger und die Gruppenzweiten unter sich ausmachen.

Vor dem für 17.50 Uhr geplanten Finale (ein Mal 15 Minuten) wird der dritte Platz durch Neunmeterschießen ermittelt.

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