Der Stadtrat beschließt höhere Preise - die Mehreinnahmen sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

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Der permanente Anstieg der Schulden als Diagramm. (Grafik: Stephan Preuß)

Der permanente Anstieg der Schulden als Diagramm. (Grafik: Stephan Preuß)

Der permanente Anstieg der Schulden als Diagramm. (Grafik: Stephan Preuß)

Wuppertal. Neben den knapp 45 Millionen Euro, die aus dem laufenden Geschäft der Wuppertaler Stadtverwaltung eingespart werden sollen, hat der Stadtrat während seiner jüngsten Sitzung auch zahlreiche Erhöhungen von Eintrittspreisen beschlossen.Für den Wuppertaler Zoo kostet eine Eintrittskarte für Erwachsene ab dem 1. Juli in Zukunft zehn statt bisher acht Euro. Für Kinder kostet der Eintritt fünf Euro. Die Zoopreise wurden zuletzt vor vier Jahren angehoben. Die Stadt erhofft sich Mehreinnahmen von 600.000 Euro.

Für die Wuppertaler Bäder gelten ab April ebenfalls neue Eintrittspreise. In der Kategorie 1, dazu zählen die Schwimmoper sowie die Gartenhallenbäder Langerfeld und Cronenberg, steigen die Eintrittspreise von bisher 3,50 auf 4,50 Euro für die Einzelkarte. In der Kategorie II, dazu zählen das Stadtbad Uellendahl und das Schwimmsportleistungszentrum, beträgt der Eintrittspreis vier Euro. In der Kategorie III, es handelt sich um die Bäder Vohwinkel und Ronsdorf sowie die Freibäder Mählersbeck, Mirke und Eckbusch, bleiben die Eintrittspreise unverändert bei 3,50 Euro. Erwartete Mehreinnahmen: 100.000 Euro.

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Auch die Kultur wird teurer: Für die Einzelkarte bei Sinfonie- und Chorkonzerten müssen die Besucher zukünftig 39,90 statt bisher 34,60 Euro in der teuersten Kategorie zahlen. In der billigsten Kategorie steigen die Preise von 12,55 auf 13,90 Euro. Die Preise wurden zuletzt vor fünf Jahren erhöht. Die Stadt hofft auf Mehreinnahmen von 63.000 Euro im Jahr - vorausgesetzt die Zahl der verkauften Karten bleibt gleich.

Der Einzelunterricht der Bergischen Musikschule wird künftig 54 statt bisher 49 Euro kosten. Auch bei der musikalischen Früherziehung steigen die Preise: Von bisher 19 auf 21 Euro. Der Gruppenunterricht kostet in Zukunft 36 statt 33 Euro. Die erwarteten Mehreinnahmen betragen 143.000 Euro im Jahr. Voraussetzung ist, dass die derzeitige Schülerzahl von 3600 stabil gehalten werden kann.

Insgesamt sollen zirka 900.000  Euro mehr erlöst werden.

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