Wuppertal. Dass der Wuppertaler SV im Sparkonzept der Stadtspitze eine Rolle spielt, hatte WSV-Präsident Friedhelm Runge aus der Zeitung erfahren. "Mit uns hat bisher noch niemand gesprochen", sagt Runge. Es geht um Überlegungen der Stadt, die Unterhaltung des Stadions am Zoo in die Hände eines Vereins zu übergeben. Dabei geht es um 200 000 Euro Personalkosten und 100 000 Euro Sachkosten pro Jahr. "Der ungenannte Verein können ja nur wir sein, wofür ich keinerlei Verständnis habe.

Der WSV ist bundesweit Wuppertals bester Werbeträger und sportliche Heimat von 350 Kindern und Jugendlichen. Statt von den städtischen Töchtern unterstützt zu werden, werden wir zur Kasse gebeten. Wir bezahlen schon Miete für das Stadion und entrichten für jeden Besucher einen Obolus (Abgabe an die WSW wegen der kostenlosen An- und Abreise mit Bussen und Bahnen für Ticketinhaber, d. Red.)." Nach Runges Ansicht sind die Lasten im Sparkonzept nicht gerecht verteilt. "Einsparungen im Sport betreffen doch viel mehr Menschen als im Bereich der Kultur.

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