Wer zahlt für die Unterhaltung des Stadions am Zoo?

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Wuppertal. Die Liste der Grausamkeiten liegt auf dem Tisch. Mit dem Haushaltssicherungskonzept hat die Stadtspitze eine Reihe von Sparvorschlägen gemacht und dabei den Bereich Sport nicht verschont. Drei Freibäder und zwei Hallenbäder sollen geschlossen werden. Doch auch für die Sportler "an Land" wird der Rotstift gezückt. Zuschüsse an die Sportvereine sollen um 30 Prozent gekürzt werden. Dabei geht es um eine Summe von jährlich 150.000 Euro, die bisher zur Unterstützung von Bauvorhaben an die Vereine floss. Außerdem soll der Zuschuss von 4000 Euro jährlich an den Förderkreis Leistungssport wegfallen.

Auf Seite 87 des Sparplans ist von einem Vorschlag zu lesen, der für Diskussionsstoff sorgen könnte. So würde die Stadt 200.000 Euro jährlich an Personalkosten und 100.000 Euro an Sachkosten für das Stadion am Zoo einsparen, wenn sie die Unterhaltung an einen nicht benannten Verein übergibt.

Zurzeit kommt dafür nur der WSV infrage, der einziger dauerhafter Nutzer des Stadions ist. "Da werden noch Gespräche folgen. Man kann nicht sagen, welche Belastungen auf uns zukommen würden", sagt WSV-Manager Markus Bayertz. Gesprächsbedarf sieht Volkmar Schwarz, Geschäftsführer des Stadtsportbundes generell. "Dass der Sport verschont bleiben würde, war aber nicht zu erwarten." ab

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