Eigentlich hatte W.Zetti am Samstag alles dabei. Gute Laune, Ausdauer und den festen Willen, selbst bei stärkstem Wellengang, eingekeilt zwischen einer Schar munterer 24-Stunden-Schwimmer, den Kopf über Wasser zu halten. 15 gefühlte blaue Flecken, 4000 geschwommene Meter und eine Goldmedaille später wurde ihm allerdings klar, was ihm bei seiner Premiere im Heinz-Hoffmann-Bad fehlte: ein Haartrockner.

Was für ein Schlag ins Wasser: W.Zetti, von Spaßbädern eine entsprechende Ausrüstung gewohnt, fühlte sich bei seinem ersten ernsthaften Wettbewerb wie ein nass gemachter Anfänger. Ein Glück, dass er eine gute Seele im Organisationsteam fand. Die lieh dem verkühlten Kopf prompt ihren eigenen Trockner, und W.Zetti wurde ganz schnell ganz warm ums Herz. Beim nächsten Mal ist er deshalb wieder mit dabei - dann aber mit allem, was das Profi-Haar begehrt.

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