Jetzt sind sie da. Sie haben alle Abwehrmaßnahmen überwunden - mühelos. Ein lückenloser Verteidigungsring aus biologischen Kampfmitteln war für sie nicht mehr als eine Turnübung. Und als die letzte Bastion gefallen war, begannen sie zu fressen. Wo früher blühendes Leben war, lassen sie nichts zurück als schleimige Verwüstung. Wovon W.Zetti da schreibt? Nein, es sind nicht die zahnbewehrten Tentakel aus "Die Körperfresser kommen".

Es sind die Schnecken, die seit Wochen seinen Vorgarten kahlfressen. Und wie in Philip Kaufmans Filmklassiker von 1978 hilft gegen die Invasoren kein Mittel. Aber W.Zetti schwört Rache: Im nächsten Frühjahr pflanzt er draußen Kakteen. Daran beißt sich jeder Schleimkriecher die Beißwerkzeuge aus. Der Klimawandel macht’s möglich.

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