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Guillaume Horcajuelo

Was war das für ein feines Silvesterfest: Wo immer Menschen leben, die ein Gefühl für den ganz großen Knall haben, wurde geböllert und geschossen, was das Material beziehungsweise der Geldbeutel hergab. Nicht auszudenken, wie viele fliegende Untertassen in der Silvesternacht beim Anflug auf die Erde in letzter Sekunde ihren Kurs korrigiert und die bevorstehende Invasion erst einmal verschoben haben. Denn angesichts des Raketen-Meers stand für die Marsianer (Foto vom Weltuntergang 2012: dpa) sehr schnell fest: Mit den bergischen Erdlingen ist nicht zu spaßen, denn sie sind augenscheinlich bis an die Zähne bewaffnet. Und auch jetzt, an den trüben Tagen danach, dürften es die Invasoren vom Roten Planeten schwer haben: Auf Straßen und Wegen liegen so viele Böllerreste, dass sie als Landebahn für Untertassen schlichtweg (noch) nicht infrage kommen. Bis die Straßenreinigung kommt, bleibt beim Katerfrühstück also alles friedlich. Guten Hunger!

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