Bissige Tiger sind in der Vereinsfamilie ganz zahm

Im Taekwondo (Vollkontakt) ist der kleine Verein auch bundesweit eine größere Nummer.

Larissa Madsack (li.) und Vanessa Engels sind nur zwei der Talente aus dem Taekwondo-Nachwuchs der Wuppertaler Tiger.
Larissa Madsack (li.) und Vanessa Engels sind nur zwei der Talente aus dem Taekwondo-Nachwuchs der Wuppertaler Tiger.

Larissa Madsack (li.) und Vanessa Engels sind nur zwei der Talente aus dem Taekwondo-Nachwuchs der Wuppertaler Tiger.

Stefan Fries

Larissa Madsack (li.) und Vanessa Engels sind nur zwei der Talente aus dem Taekwondo-Nachwuchs der Wuppertaler Tiger.

Platz 2 beim Voting kleine Vereine

Keine Angst, wir beißen nicht“, heißt es auf der Vereinshomepage der Wuppertaler Tiger, die sich als Taekwondo-Verein für die ganze Familie vom fünfjährigen Kind bis zum Senior verstehen. Wenn es auf die Wettkampfmatte geht, dann sind die Sportler des kleinen aber feinen Taekwondovereins allerdings seit Jahrzehnten außerordentlich bissig.

Cheftrainer Hakan Gümüs hat schon Deutsche Meister hervorgebracht

Während andere Wuppertaler Vereine wie der SV Bayer oder der Barmer TV ebenfalls erfolgreich so genanntes Formen-Taekwondo - also ohne Gegner – anbieten, haben sich die Tiger unter ihrem Cheftrainer Hakan Gümüs auch bundesweit im Vollkontakt-Taekwondo einen Namen gemacht. Bei Landesmeisterschaften und auch bei deutschen Titelkämpfen finden sich regelmäßig Kämpfer der Wuppertaler Tiger auf dem Treppchen wieder. Zuletzt errang etwa die 16-jährige Larissa Madsak die Deutsche Vizemeisterschaft.

Cheftrainer Hakan Gümüs (47), der den Verein auch gegründet hat, hat seitdem viele Deutsche Meister und sogar einen Olympia-Qualifikanten hervorgebracht. Auch leistungsorientierte Kämpfer aus auswärtigen Vereinen, sogar aus Iserlohn, kommen in die Trainingshalle an der Bredde, um sich von Gümüs unterweisen zu lassen.

Gümüs legt besonderen Wert auf Disziplin, wenn es auf die Trainingsmatte im eigenen Dojang geht. Dafür, dass neben dem Sport auch der Spaß nicht zu kurz kommt, sorgen Ausflüge mit der Vereinsfamilie. Die steht bei Turnieren als starke Gemeinschaft hinter ihren Kämpfern und macht dabei auch weite Reisen durch ganz Deutschland mit.

Gegründet: 17. September 1993

Mitglieder 83

Sportarten Taekwondo

Anschrift: Rauer Werth 18 (Gleicher Eingang wie die Kindertafel)

Kontakt: Hakan Gümüs, Telefon 70 55 91 33, E-Mail: obertiger@gmail.com

www.wuppertaler-tiger.de 

 

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Eisenbahner ziehen auf dem Schachbrett vorbei

Mit Spielern aus Osteuropa zum Erfolg.

Platz 4 beim Voting der kleinen Vereine

Aktuell ist der Bahn-Schachclub Wuppertal (BSW) der sportlich erfolgreichste Wuppertaler Schachverein. Die erste Mannschaft, in der viele hochkarätige Spieler aus Osteuropa eine sportliche Heimat gefunden haben und die mit Rene Tückmantel auch einen sehr erfolgreichen deutschen Spieler hat, hat sich nach ihrem Aufstieg in die NRW-Klasse – die dritthöchste Spielklasse – dort bereits etabliert.

Auch am „Langen Tisch“ wurde Schach gespielt

Insgesamt sechs Mannschaften bringen die Bahner, die früher einmal im Elberfelder Hauptbahnhof ihren Stützpunkt hatten, an den Start. Sie veranstalten auch eigene Turniere nicht nur im Schach, sondern – um die Gemeinschaft zu stärken – auch schon mal im Skat, Kegeln oder Dart. Auch beim Stadtfest „Langer Tisch“ packten die BSWer in der Innenstadt die Schachbretter für Festbesucher aus.

Schul-AG und Inklusionsprojekt

Besonders stolz ist der Vorsitzende Joachim Müller auf die Kooperation mit der Grundschule Haarhausen, an der eine Schach -AG geleitet wird, und ein Inklusionsprojekt, in dem der BSW mit der Arbeiterwohlfahrt behinderte Kinder aus der Heilpädagogik-Praxis Biernath-Kowald und Grundschüler der Reichsgrafenstraße gemeinsam zum Königsspiel bringt.

Kurzfristiges Ziel ist der Aufbau einer eigenen Kinder- und Jugendabteilung.

Gegründet: Januar 1992

Mitglieder: 68

Sportarten: Schach

Spiellokal: Pfarrsaal der katholischen Kirchengemeinde St. Marien an der Hardtstraße 18,

Kontakt Klaus Michalik, Wall 23, Ruf 44 62 94, Mail: info@optik-michalik.de

www.bsw-wuppertal.de 

 

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Gereifte Burschen mit viel Familiensinn

Aus der einstigen Spaßgesellschaft in Heckinghausen ist ein erwachsener Stadtteilklub geworden.

Ihre Jugendabteilung bauen die Breiten Burschen Barmen immer weiter aus. Statt der Asche soll 2018 ein Kunstrasen her.
Ihre Jugendabteilung bauen die Breiten Burschen Barmen immer weiter aus. Statt der Asche soll 2018 ein Kunstrasen her.

Ihre Jugendabteilung bauen die Breiten Burschen Barmen immer weiter aus. Statt der Asche soll 2018 ein Kunstrasen her.

Gerhard Bartsch

Ihre Jugendabteilung bauen die Breiten Burschen Barmen immer weiter aus. Statt der Asche soll 2018 ein Kunstrasen her.

Platz 2 Jurypreis, Platz fünf Voting 101 bis 500 Mitglieder

Im vergangenen Jahr ist der SC Breite Burschen Barmen volljährig geworden und hat sich nicht nur wegen dieser Formalie inzwischen zu einem erwachsenen Club entwickelt, der in Heckinghausen und Barmen vor allem auch durch seine Jugendarbeit glänzt.

„Aus dem Haufen jünger Männer, die den Klub einst sozusagen als fußballerische Spaßgesellschaft aus der Taufe gehoben haben, und mit Anspielung auf die regelmäßige Dritte Halbzeit an der Theke nicht zufällig den Namen Breite Burschen wählten, sind inzwischen die Väter der Jugendspieler und Männer der Aerobic-Frauen geworden.

Das Motto „Sport soll vor allem Spaß machen“ gibt es noch heute, drückt sich allerdings eher darin aus, dass bei allen sportlichen Ambitionen kein Kind abgewiesen wird. Wie gut die Jugendarbeit bei den BBB inzwischen ist, ist daran zu erkennen, dass inzwischen alle Trainer einen Trainer- oder zumindest Übungsleiterschein haben.

Mit der Ausrichtung des Tags des Jugendfußballs im vergangenen Jahr und dem Gewinn des Barmenia-Fairplay-Pokals durch die Senioren hat der Verein immer mehr auf sich aufmerksam gemacht, genauso wie mit dem liebevollen Ausbau der Sportanlage im Rauental. Dort wurden die Kabinen aufwendig saniert, wurde ein Jugendraum mit Verkaufsraum eingerichtet und die Fläche vor dem Sportplatzgebäude zum Teil überdacht. Großes Ziel ist es, bis 2018 auch einen Kunstrasen zu erhalten.

Gründung 1996

Mitglieder ca. 400

Sportarten Fußball, Aerobic, Gymnastik, Zumba und Kinderturnen

Sportplatz Rauental, Badische Straße

Gründung 1996

Mitglieder ca. 400

Sportarten Fußball, Aerobic, Gymnastik, Zumba und Kinderturnen

Sportplatz Rauental, Badische Straße

E-Mail info@breite-burschen-barmen.de

www.breite-burschen-barmen.de/

Zur Jugendarbeit gehören neben der Kooperation mit Grundschulen, Ferienbetreuung und Freizeiten auch regelmäßig Ausflüge und Fahrten zu Bundesligaspielen. Fest im Vereinsleben integriert ist inzwischen auch das Sommerfest auf dem Sportplatz, bei dem die Väter gewordenen Burschen besonders für ihren Nachwuchs viele Attraktionen bereithalten.

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Mit Rettungsdienst und Sport zum Erfolg

Mehr als 2500 Mitglieder haben die Retter in Wuppertal und legen besonderen Wert auf die Ausbildung der Jugendlichen.

Schwimmen lernen, Retten lernen, Strömungsretten – bei der DLRG dreht sich alles um die Sicherheit im und am Wasser. Archiv-
Schwimmen lernen, Retten lernen, Strömungsretten – bei der DLRG dreht sich alles um die Sicherheit im und am Wasser. Archiv-

Schwimmen lernen, Retten lernen, Strömungsretten – bei der DLRG dreht sich alles um die Sicherheit im und am Wasser. Archiv-

Otto Krschak

Schwimmen lernen, Retten lernen, Strömungsretten – bei der DLRG dreht sich alles um die Sicherheit im und am Wasser. Archiv-

Platz drei Jurypreis, Platz fünf Voting über 500 Mitglieder

„Das sind die Guten.“ „Das sind die jungen Helden.“ So wirbt die DLRG stets für Nachwuchs. Auch für die rund 2500 Mitglieder der DLRG in Wuppertal steht das Retten vor dem Ertrinken im Mittelpunkt der Vereinstätigkeit.

Die beginnt allerdings schon im Kleinkindalter mit Schwimmkursen. An Kindergartentagen vor den Sommerferien werden Vorschulkinder auf die Gefahren im und am Wasser hingewiesen und ganz nebenbei wohl auch von den Rettungsdienstlern der DLRG beeindruckt. Die leisten ihren ehrenamtlichen und ungeheuer wichtigen Dienst etwa als Aufsicht bei Regatten und Sportveranstaltungen, bei Wachdiensten an der Bever oder an Nord- und Ostsee sowie mit einer eigenen Abteilung „Strömungsretten“, die mit der Wasserwacht Austria kooperiert.

So bildet die Ausbildung junger Retter einen ganz zentralen Punkt im Vereinsleben. Daneben gibt es allerdings auch sportliches Training und Wettkämpfe. „Wir bieten unseren jungen Mitgliedern bis einschließlich 26 Jahren die Möglichkeit, sich zu selbstständigen, selbstbestimmten und verantwortungsvollen Persönlichkeiten zu entwickeln“, sagt Kai Riechmann, Öffentlichkeitsarbeiter der Wuppertaler DLRG. Die stellt sich regelmäßig auch an Schulen und bei Stadtfesten vor. Beeindruckt hatte die Jury von Top in Wuppertal vor allem die klare Strukturierung und Vielfalt der Jugendausbildung und Arbeit der DLRG, bei der 62 Prozent der Mitglieder unter 26 Jahre alt sind.

Sie gliedert sich in Wuppertal auf in die Abteilungen Barmen, Cronenberg, Elberfeld-Vohwinkel, Polizei (Lichtscheid) und Ronsdorf.

Gründung: 1927

Mitgliederzahl: 2500

Sportarten: Wassergewöhnung, Schwimmausbildung, Rettungsschwimmen, Rettungssport, Tauchen, Wassergymnastik.

Ansprechpartner: Kurt Reiswig, Von-der Tann Straße 8, 42115 Wuppertal, Telefon 25 44 981.

E-Mail: vorsitz@wuppertal.dlrg.de.

Treffpunkte: Schwimmoper, Gartenhallenbäder Langerfeld und Cronenberg, Polizeibad Buschland.
 

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Die Fußballkraft im Westen

Ehrgeiz und viel Engagement zeichnen die Füchse aus.

Faria (12), Elias (11), Seyid Baran (12), Berzan Ali (11), Tim (11) und Halis Baran (12) finden den neuen Kunstrasen klasse.
Faria (12), Elias (11), Seyid Baran (12), Berzan Ali (11), Tim (11) und Halis Baran (12) finden den neuen Kunstrasen klasse.

Faria (12), Elias (11), Seyid Baran (12), Berzan Ali (11), Tim (11) und Halis Baran (12) finden den neuen Kunstrasen klasse.

Anna Schwartz

Faria (12), Elias (11), Seyid Baran (12), Berzan Ali (11), Tim (11) und Halis Baran (12) finden den neuen Kunstrasen klasse.

Platz 3, beim Voting der Klubs von 101 bis 500 Mitglieder

Ganz im Westen der Stadt gelegen sind die „Füchse“ des FSV Vohwinkel zwar der fußballerische Außenposten Wuppertals, im Fußball in der Stadt aber zweifellos eines der Kraftzentren. Nicht nur dass der FSV seit Jahren die Wuppertaler Hallenstadtmeisterschaften in der Uni-Halle ausrichtet, auch was die Erfolge in ihren Ligen angeht, können sich die FSV-Mannschaften sehen lassen.

Die Erste hat es vor wenigen Jahren unter Ex-Profi Holger Gaißmayer als Spielertrainer zu einem Höhenflug bis in die Landesliga gebracht und ist nach dem Abstieg vor einem Jahr mit Trainer Marc Bach – ebenfalls ein Ex-Profi – auf dem Weg zurück dorthin. Dazu hat der FSV eine große Jugendabteilung, die wie der gesamte Verein einen großen Schub bekommen hat, nachdem im vergangenen Jahr der Kunstrasenplatz in der Lüntenbeck fertig wurde.

Wie der Verein, zu einem Großteil in Eigenregie und mit Eigenleistung die völlig veralteten Kabinen am Platz erneuert hat, zeigt, wie die Vereinsfamilien um den Vorsitzenden Karl-Heinz Zorr zusammenhält.

Wohl kaum ein Fußball-Klub in Wuppertal ist so professionell und breit aufgestellt. Es gibt zwei Herren-Teams, eine Frauenmannschaft und ein Altherren-Team dazu elf Jugendmannschaften. Derzeit hat der Verein alle Hände damit zu tun, den erfreulichen Ansturm durch die neue Anlage gerade im Jugendbereich bewältigen zu können. Für die Kleinsten werden dringend Trainer gesucht.

Gegründet: 18. Juli 1948

Mitglieder: 400

Sportarten: Fußball

Geschäftsstelle: Bahnstraße 202c, 42327 W’tal, Tel. 870 17 09.

www.fsv-vohwinkel.info

 

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Im Neuenhof ist Schwimmen auch Wintersport

Mitglieder lieben das Bad im Freien bei 28 Grad.

4. Platz beim Voting der Vereine über 500 Mitglieder

Dass der SV Neuenhof mit mehr als 2500 Mitgliedern Wuppertals größter Schwimmverein ist, hat er in erster Linie seinem vereinseigenen Freibad zu verdanken, das nicht nur im Sommer geöffnet ist. Als eines von nur drei Freibädern deutschlandweit öffnet es auch im Winter. Dank der Abwärme der benachbarten Müllverbrennungsanlage kann die Wassertemperatur nämlich auch dann bei wohligen 27 bis 28 Grad gehalten werden.

Das Freibad ist zwar einerseits das Kapital des Vereins, kostet ihn aber auch gleichzeitig viel Mühe und Geld. Schließlich muss die alte Anlage instandgehalten werden. Neue Möglichkeiten haben sich durch die Nähe zur Sambatrasse ergeben. Das ergibt perfekte Kombinationen für Radfahrer, Jogger und Spaziergänger. Auch der alljährliche Sparda-Cross-Triathlon hat das Bad als Ausgangspunkt.

Beim SV Neuenhof können Kinder und Jugendlichen an Schwimm- und Wasserballtraining teilnehmen. Für die Erwachsenen gibt es neben Schwimmen noch Wasserball, Tauchen und Aquasport. Ergänzende Kurse etwa zur Verbesserung der Schwimmtechnik runden das Programm ab.

 

Gegründet: 12. September 1930

Mitglieder: 2580

Sportarten: Schwimmen, Wasserball, Tauchen, Aquasport, Gymnastik

Freibad: Neuenhof 1, Telefon 31 77 05 08, E-Mail: sv-neuenhof@t-online.de

sv-neuenhof.de

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Wo schon die Babys schwimmen lernen

Basisarbeit im nassen Element.

Platz 4 beim Voting Vereine mit 101 bis 500 Mitglieder

Die Freien Schwimmer 07 stehen in Wuppertal seit über 100 Jahren für Breitensport im Bereich Schwimmen. Herzstück ist und bleibt die Ausbildung. Generationen von Wuppertalerinnen und Wuppertalern haben bei Übungsleitern der FSW Schwimmen gelernt. Mit Babyschwimmkursen – noch mit Mama oder Papa – beginnt das Programm. Für die „Heranführung an das Element Wasser“, „die Ausbildung junger Schwimmer“ sowie „Wassergymnastik-Kurse für Erwachsene“ bietet das Gartenhallenbad in Langerfeld hervorragende Bedingungen. Die Schwimmoper nutzen dann die älteren und talentierten Aktiven zum Training. Sie starten bei Wettkämpfen für die SG (Startgemeinschaft) Bayer, zu der die Freien Schwimmer gehören.

Auch im Bereich Wasserball bilden sie eine Startgemeinschaft – und zwar mit dem SV Neuenhof. Als SGW FSW/Neuenhof nehmen sie am Ligabetrieb in der Bezirksklasse teil. Zentrum der Wasserball-Aktivitäten, die sich auch auf die Jugend erstrecken, ist das Schwimmleistungszentrum.

„Gerade den jüngeren Vereinsmitgliedern bieten wir zudem eine Reihe von außersportlichen Aktivitäten an, um das Miteinander zu fördern“, sagt die 2. Vorsitzende der FSW, Carmen Händeler.

Gegründet: 15. Juni 1907

Mitglieder 294

Sportarten: Schwimmen, Wasserball, Wassergymnastik, Hanniball

Sportstätten Schwimmoper, Gartenhallenbad Langerfeld.

Ansprechpartner: Carmen Händeler, Tel. 0202/62 65 91.

freie-schwimmer-wuppertal.de/ 

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BTV setzt auf Leistung und Breite

Der Großverein macht Angebote für jedes Lebensalter.

Die Basketballabteilung – hier Chantal Neuwald von den Zweitliga-Damen – ist Aushängeschild des BTV. Doch der hat viele Facetten. Archiv
Die Basketballabteilung – hier Chantal Neuwald von den Zweitliga-Damen – ist Aushängeschild des BTV. Doch der hat viele Facetten. Archiv

Die Basketballabteilung – hier Chantal Neuwald von den Zweitliga-Damen – ist Aushängeschild des BTV. Doch der hat viele Facetten. Archiv

Andreas Fischer

Die Basketballabteilung – hier Chantal Neuwald von den Zweitliga-Damen – ist Aushängeschild des BTV. Doch der hat viele Facetten. Archiv

Platz 3 beim Voting der Vereine über 500 Mitglieder.

Mit fast 180 Jahren gehört der Barmer TV zu den ältesten Sportvereinen der Stadt und ist dennoch ein Beispiel dafür, wie sich moderne Großvereine entwickeln können. Sogar bundesweite Bekanntheit erreichte der BTV durch seine einst erfolgreichen Leichtathleten, die bis in die 1970er-Jahre hinein Deutsche Meisterschaften einheimsten, sowie die Basketballerinnen, die in der 1990ern die deutsche Nummer eins und sogar Europapokalsieger waren. Heute setzt der BTV gleichermaßen auf leistungsorientierten wie auf Breitensport.

„Beides gehört in einen großen Sportverein“, sagt der 1. Vorsitzende Ralf Schröder. Basketball ist immer noch das sportliche Aushängeschild des Vereins, aber auch Jazz und Modern Dance, Kunstturnen und Taekwondo sind leistungsorientierte Abteilungen.

Angefangen beim Mutter-Kind-Turnen bis hin zum Seniorensport reichen die Breitensportangebote in alle Altersklassen. Mit dem Kraftraum, der vor vier Jahren komplett neu gestaltet wurde, und immer neuen Fitnesskursen versucht sich der BTV, der Konkurrenz der privaten Studios zu erwehren.

Eigentlich ist die Heckinghauser Halle dem BTV schon fast zu klein geworden, vor allem was Nebenräume angeht, in denen Kurse abgehalten werden können. Doch zwischenzeitliche Pläne, eine kleine Halle daneben zu bauen, haben sich zerschlagen. 

Gegründet 1846

Mitglieder 1620

Sportarten: Aerobic, Gesundheitssport, Basketball, Fußball (Senioren), Gymnastik, Jedermann-Sport, Judo, Leichtathletik, Parcour, Prellball, Rollsport, Ski, Taekwondo, Tanzsport, Tischtennis, Turnen, Zumba-Fitness.

Geschäftsstelle/Sportstätte Heckinghauser Halle, Heckinghauser Straße 24, Telefon 55 73 00

barmertv.de

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Mit Turnen und Handball auf den Südhöhen zu Hause

Auch „Seppel“ Hinze lernte dort das Handballspielen.

Riesenjubel gab es kürzlich bei der CTG, als die erste Handball-Mannschaft vor großer Kulisse den Klassenerhalt in der Verbandsliga schaffte.
Riesenjubel gab es kürzlich bei der CTG, als die erste Handball-Mannschaft vor großer Kulisse den Klassenerhalt in der Verbandsliga schaffte.

Riesenjubel gab es kürzlich bei der CTG, als die erste Handball-Mannschaft vor großer Kulisse den Klassenerhalt in der Verbandsliga schaffte.

Andreas Fischer

Riesenjubel gab es kürzlich bei der CTG, als die erste Handball-Mannschaft vor großer Kulisse den Klassenerhalt in der Verbandsliga schaffte.

Platz zwei beim Voting der Vereine mit mehr als 500 Mitgliedern.

Turnen im weitesten Sinne und Handball sind die beiden Pole der Cronenberger Turngemeinde, die auf den Südhöhen einen ganz festen Platz in der Vereinslandschaft hat.

Ein kollektives Aufatmen war kürzlich zu hören, als die erste Handballmannschaft der CTG in der Relegation doch noch den Klassenerhalt schaffte und damit hinter dem BHC zusammen mit dem LTV ranghöchste Wuppertaler Herrenmannschaft bleibt. Viele Handballtalente hat die Handballabteilung inzwischen hervorgebracht. So hat auch der heutige BHC-Trainer Sebastian Hinze in der Jugend auf den Südhöhen gespielt, genauso wie Andrej Kogut, der in der nächsten Saison in der Bundesliga für Lemgo auf Torejagd gehen wird.

Ganz so erfolgreich sind die Zeiten auf den Südhöhen heute nicht mehr. Spielten noch in den 1990er Jahren CTG-Jugendteams regelmäßig um Westdeutsche Meisterschaften, teilweise sogar Deutsche Meisterschaften mit, ist aktuell die Qualifikation der A-Jugend für die Oberliga der größte Erfolg. Jährlich richtet die CTG den Berger Cup als Nachwuchsturnier aus und organisiert für den Handballverband Sichtungen.

Breit aufgestellt ist die CTG im Bereich Turnen/Gymnastik. Die 1. Vorsitzenden Bärbel Vitt, gerade mit der Sportplakette NRW ausgezeichnet, ist da im wahrsten Sinne des Wortes Vorturnerin. Hatte die heute 77-Jährige in den 1970er-Jahren ein Programm entwickelt, Kinder in Bewegung zu bringen, für das sie sogar eine eigene ZDF-Reihe erhielt, ist sie heute noch als Übungsleiterin in der Senioren-Gymnastikgruppe aktiv. Die Vereinsgemeinschaft wird bei der CTG unter anderem mit Veranstaltungen wie dem Sommerfest, dem Tanz in den Mai oder der Himmelfahrtswanderung gestärkt.

Gegründet: 1880

Mitglieder 670

Sportarten Turnen und Fitness, Gymnastik und Gesundheitssport, Wandern, Handball, Hallenfußball 50+, Tischtennis, Hallenhockey, weitere Ballsportgruppen.

Kontakt: über die 1. Vorsitzende Bärbel Vitt, E-Mail: bvitt@cronenbergerturngemeinde.de

Treffpunkte/Hallen: u.a. Sporthalle Küllenhahn, Sporthalle Am Hofe

tg-cronenberg.de 

Gegründet: 1880

Mitglieder 670

Sportarten Turnen und Fitness, Gymnastik und Gesundheitssport, Wandern, Handball, Hallenfußball 50+, Tischtennis, Hallenhockey, weitere Ballsportgruppen.

Kontakt: über die 1. Vorsitzende Bärbel Vitt, E-Mail: bvitt@cronenbergerturngemeinde.de

Treffpunkte/Hallen: u.a. Sporthalle Küllenhahn, Sporthalle Am Hofe

tg-cronenberg.de

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Die starken Männer suchen Nachwuchs

Training an der Hantel wird weiterentwickelt.

5. Platz beim Voting der kleinen Vereine

Als der heutige Kraft-Sport-Verein Wuppertal 1896 gegründet wurde, da nannte er sich entsprechend dem Zeitgeist Verein für Körperpflege. In späteren Jahren brachte er erfolgreiche Ringer hervor, heute beschränken sich die Aktivitäten der großteils in die Jahre gekommenen Mitglieder auf das Gewichtheben. Auch hier feierte der Verein einst große Erfolge. Inzwischen nimmt man nur noch in einer Wettkampfgemeinschaft mit dem SV Bayer am Meisterschaftsbetrieb in der Oberliga teil. Trophäen holt zuletzt lediglich der langjährige Vorsitzende Kurt A. Rosenberger, der mit über 80 Jahren Seniorenweltmeister wurde und viele internationale Titel eingeheimst hat.

Auf der Suche nach Nachwuchs hat sich der KSV auf Technisches Langhantel-Training verlegt, das für Sportler verschiedener Disziplinen als Grundlage gilt. So trainieren unter anderem erfolgreiche Wuppertaler Mountainbiker beim KSV. Eine Zusammenarbeit gibt es mit dem Landestrainer Gewichtheben, der im KSV-Kraftraum an der Realschule Ost Unterrichtsstunden für Schüler gab.

 

Gegründet: 18. Juli 1896

Mitglieder: 42

Sportarten: Gewichtheben, Kraft - Fitness sowie Technisches - Langhantel-Training

Trainingsort: Kraftraum im Schulzentrum Ost, Max-Planck-Str. 10

Kontakt: Otto Spartmann, Telefon 97 47 93 97.

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Das Motto lautet: Schach verbindet

Talente werden gezielt gefördert.

Platz 3, Voting kleine Vereine

Auch wenn die ESG bereits mehr als 150 Jahre alt ist und damit einer der ältesten Schachklubs in Deutschland, wird dort neben der Tradition auch die Jugendarbeit großgeschrieben. Mehr als 20 Prozent der Mitglieder sind unter 18 Jahre alt. Als Anlaufstelle liegt das Klublokal in der Elberfelder Wiesenstraße zentral. Mit der Ausrichtung der Wuppertaler Grundschulmeisterschaften und Feriensportaktionen wird immer wieder um Nachwuchs geworben. Der wird dann auch gezielt gefördert. Talente erhalten eine Einzelförderung und dürfen zum Teil bei Seniorenturnieren mitmachen.

Aktuell spielt die erste Mannschaft in der NRW-Klasse. Als reiner Amateurverein hat die ESG früher allerdings schon mehrere deutsche Meistertitel im Damenbereich eingeheimst und sogar am Europacup teilgenommen. Aktuell hat sich die Blitzmannschaft der ESG-Herren für die Endrunde der Deutschen Meisterschaft qualifiziert. In dieser Saison nimmt die ESG mit fünf Senioren- und einer Jugendmannschaft am Spielbetrieb teil. Das Vereinsmotto lautet: „Schach verbindet“.

 

 Gründung 1851

Mitgliederzahl 64

Sportarten Schach

Spiellokal: Wiesenstraße 2

www.esg1851.de

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Preisverleihung

10 200 Euro werden an 15 Sportvereine ausgeschüttet

Glücklich strahlten bei Hako die Gewinner von Top in Wuppertal. Die Spitzenpreise von 2000 Euro gab es für die Votingsieger Jugger e.V, vertreten durch Sandra Stiefeling (3.v.l), Reitclub Steinberg mit Monika Feller (Mitte) und Vohwinkeler STV, für den der Vorsitzende Mathias Conrads (7. v.r.) den Preis abholte. Es gratulierten WZ-Verlagsleiter Jochen Eichelmann (r.), WZ-Redakteur Günter Hiege (3.v.r.), Klaus Kessler (Sparkasse, 8.,v,r.), WZ-Lokalchef Lothar Leuschen (Mitte, hinten), Stadtsportbundgeschäftsführer Volkmar Schwarz (8.v.l) und Dezernent Matthias Nocke. Foto: Gerhard Bartsch

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