Wuppertals Karnevalisten luden zum Empfang, es soll der Start einer Tradition werden.

WuppertalsKarnevalisten luden zum Empfang, es soll der Start einer Tradition werden.
Wilfried und Laura-Mareike ehrten OB Mucke (Mitte).

Wilfried und Laura-Mareike ehrten OB Mucke (Mitte).

Stefan Fries

Wilfried und Laura-Mareike ehrten OB Mucke (Mitte).

Oberbarmen. Zum Neujahrsempfang hatte das Carneval Comitee Wuppertal (CCW) in die Oberbarmer Färberei eingeladen. Auf dem Programm stand dabei die Ernennung eines neuen Ehrensenators an– und das war Oberbürgermeister Andreas Mucke. Er erhielt die Insignien der neuen Würde - garniert mit diversen Bützchen- von Karnevalsprinzessin Nadja und Kinderprinzessin Laura-Mareike – und dann legte Mucke auch so richtig los.

Mucke: Wuppertal wird zur Karnevalshochburg

Gemeinsam mit seinem als gebürtigem Kölner zeitlebens mit dem Karneval-Virus infizierten Freund Stefan Kühn, im Zivilberuf Sozialdezernent der Stadt, rockten die beiden den Saal. Das auch als Kabarett-Duo bekannte Mucke-Kühn-Ensemble hatte von Moderator Kurt Weisdörfer eine „zufällig“ vorhandene Gitarre in die Hand gedrückt bekommen und schmetterte die politische Botschaft „Kernkraftwerke muss man schließen, denn zum Schließen sind sie da“. Auch Muckes, angetan mit der Narrenkappe in den rotweißen Stadtfarben, ein wenig gewagtes Versprechen, Wuppertal zur Karnevalshochburg zu machen, stieß auf helle Begeisterung.

„Wuppdika, das Prinzenpaar ist da“ hieß es am Abend, als die Tollitäten Nadja I und Wilfried I unter Klatschmarsch einzogen. Mit dabei auch das Kinderprinzenpaar Laura-Mareike I und Leon I für die Zukunft im heimischen Karneval noch einiges erhoffen lassen. „Das war heute unser erster Neujahrsempfang“ erklärte Kurt Weisdörfer, Vizepräsident des CCW, versprach aber: „Das soll der Beginn einer Tradition werden.“.

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