Das Angebot wird deutlich erweitert. Am Montag ist Anmeldebeginn für das neue Semester.

Bei den kleinsten Besuchern kommt die Junior-Uni besonders gut an. Das Bild zeigt einen Chemie-Experimentierkurs kurz nach der Eröffnung im Dezember vergangenen Jahres.
Bei den kleinsten Besuchern kommt die Junior-Uni besonders gut an. Das Bild zeigt einen Chemie-Experimentierkurs kurz nach der Eröffnung im Dezember vergangenen Jahres.

Bei den kleinsten Besuchern kommt die Junior-Uni besonders gut an. Das Bild zeigt einen Chemie-Experimentierkurs kurz nach der Eröffnung im Dezember vergangenen Jahres.

Andreas Fischer

Bei den kleinsten Besuchern kommt die Junior-Uni besonders gut an. Das Bild zeigt einen Chemie-Experimentierkurs kurz nach der Eröffnung im Dezember vergangenen Jahres.

Wuppertal. Die Initiatoren der Wuppertaler Junior-Uni fühlen sich bestätigt. Das erste Semester der in ihrer Form einzigartigen Forscherplattform für Kinder und Jugendliche hat alle Erwartungen übertroffen. "Wir haben bewiesen, dass die Junior-Uni auf Dauer Bestand hat . Das auf Nachhaltigkeit ausgelegte Konzept ist voll aufgegangen", sagte Geschäftsführer Ernst-Andreas Ziegler gestern in einer Bilanz zum Abschluss des ersten Semesters.

Den Beweis zur These lieferte schließlich Ina Krumsiek-Heidebrecht: Im zu Ende gehenden Semester bot die Junior-Uni 40 Kurse für alle Alterklassen an - vom Vorschulkind bis zum Abiturienten. 665 Teilnehmer waren eingeschrieben (auch aus Düsseldorf, dem Bergischen Land und sogar aus Aachen), rund 400 Interessenten mussten auf die Warteliste vertröstet werden.

Lego-Roboter und die ganze Schwebebahn

Im kommenden Semester dürften die Zahlen noch steigen, denn allein das Angebot wurde auf 65 Kurse erhöht. Bei den Belegungszahlen allerdings gerät die Junior-Uni schnell an räumliche Kapazitätsgrenzen. Denn noch müssen Dozenten und Junior-Studenten in einer Übergangs-Unterkunft an der Friedrich-Engels-Allee 357 zusammenrücken.

Zumindest die Dozenten scheint das nicht abzuschrecken, sie sind laut Ziegler mit wenigen Ausnahmen allesamt auch im kommenden Semester wieder mit dabei. Und auch ein Mangel an Nachwuchs-Wissenschaftlern ist nicht zu befürchten. "Besonders im Elementarbereich ist der Bedarf riesig", beobachtet Ina Krumsiek-Heidebrecht. Die Kindergärten stehen Schlange und haben sich schon jetzt in Position für das nächste Semester gebracht. 14 Kurse werden im Elementarbereich (vier bis sechs Jahre) angeboten. Die meisten Kurse (21) gibt es in der Altersklasse der 10- bis 14-Jährigen.

Inhaltlich haben die Programmgestalter vor allem die Angebots-Struktur verbessert. So wurde unmittelbar auf den großen Erfolg der Elektrotechnik-Kurse reagiert. Neben den drei Grundkursen wird es ab Ende Februar auch Aufbaukurse geben. Ein neuer Schwerpunkt im Angebot liegt auf den Bereichen Klimaschutz, Klimawandel. Da werden schon den kleinsten Besuchern Angebote gemacht.

Die Junior-Uni bietet Kindern von vier bis 18 Jahren Kurse zu naturwissenschaftlich-technischen Themen an. Die Dozenten kommen aus Schule, Uni und Wirtschaft. Das neue Semester beginnt am 25. Februar. Anmeldungen für die Kurse sind ab Montag, 9. Februar (9 Uhr), möglich. Die telefonische Erreichbarkeit wurde verbessert. Anmeldungen sind diesmal auch schon ab Montag online möglich. Persönlich an der Friedrich-Engels-Allee vorbeikommen, geht auch, erhöht aber nicht die Chancen auf einen Zuschlag. Auch die Interessenten auf den Wartelisten müssen sich neu anmelden. Das Kursprogramm steht online und liegt in Schulen, Kindergärten, bei der Sparkasse und den Infozentren aus. Telefon: 2542406 oder 08131-35 69 710

Darüber hinaus gibt es Kurse mit Lego-Robotern und zum Thema Schwebebahn, das Samstags-Angebot wurde ausgeweitet. Speziell auf Teilnehmerinnen zugeschnittene Angebote sollen die Mädchen-Quote verbessern.

Bilanz und Ausblick fallen also rundweg positiv aus, was Geschäftsführer Burckhard Mönter auch aus einem ganz anderen Grund freut: "Wir müssen schnell an Boden gewinnen, damit uns die Idee nicht geklaut wird."

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