Das 3. Semester wird kurz – aber knackig. Anmeldebeginn für die neuen Kurse ist am Sonntag, 10. Mai.

Wuppertal. Am Sonntag, 10. Mai, ist Anmeldestart für das dritte Semester der Junior-Uni. Die neuen Kurse für Kinder und Jugendliche ab vier Jahren starten am 18. Mai. Anmeldungen sind telefonisch unter den Rufnummern 2 54 24 06 oder 08131- 3 56 97 10 möglich - aber auch online und bei einem persönlichen Besuch in der Junior-Uni an der Friedrich-Engels-Allee 357. Verfahren wird nach dem Prinzip: Wer zuerst kommt, malt zuerst. Sind die Kurse besetzt, werden Wartelisten aufgemacht.

Nach zwei Semestern hat sich die Junior-Uni als herausragender Bestandteil der Wuppertaler Bildungslandschaft längst etabliert. Und nicht nur für Wuppertaler. Die jungen Teilnehmer der Kurse kommen aus dem ganzen Bergischen Land - und darüber hinaus. Sie kommen sogar so zahlreich, dass längst nicht alle Interessenten auch einen Platz bekommen und lange Wartelisten die Regel sind. "Uns fehlt vor allem Platz", bedauert Geschäftsführer Ernst-Andreas Ziegler. Den soll die Junior-Uni auch bald bekommen - und zwar in einem Neubau auf einem Industriegelände am Brögel. Eine Grundsatzentscheidung beim Land soll im Sommer fallen, bis dahin werden auch schon die ersten Gebäude der alten Fabrik abgerissen.

Dickes Programm für ein Kurz-Semester

Zum Programm: Das dritte Semester dauert gerade mal sechs Wochen, dann sind Sommerferien. Dazu kommen etliche Feiertage. Viel Zeit bleibt da nicht, dennoch bietet die Junior-Uni wieder 68 Kurse an, nur zwei weniger als im abgelaufenen Semester. Angesprochen sind wie immer alle Kinder und Jugendlichen ab sechs Jahren. Koordinatorin Ina Krumsiek-Heidebrecht freut sich vor allem, dass auch die Unternehmer als Kursleiter nach wie vor zur Verfügung stehen und der Junior-Uni die Treue halten: "Das ist in wirtschaftlich schwierigen Zeiten durchaus keine Selbstverständlichkeit."

Selbstverständlich ist hingegen längst die Angebotsvielfalt. Viel Neues gibt es an der Junior-Uni zu entdecken. Dazu gehört beispielsweise ein Lötkurs nur für Mädchen im Alter zwischen zehn und 14 Jahren - kombiniert mit einer Einführung in die Elektronik. Dozent ist Jonas Harz, Schüler am Carl-Fuhlrott-Gymnasium.

Ohnehin sind laut Krumsiek-Heidebrecht die Mädchenkurse der Renner. Etwa ein Viertel der Kursteilnehmer sind weiblichen Geschlechts - Tendenz steigend. Und sie sind an Elektrotechnik ebenso interessiert wie am Computerkurs.

Zu den spektakulären Angeboten gehört auch der Technik-Kurs von Lorenz Paul (Bergische Universität). Er baut mit den Teilnehmer ab 14 Jahren ein gutes altes Transistorradio - natürlich funktionsfähig und ganz ohne MP3. Jede Menge Computer-Fachwissen wird natürlich auch wieder geboten - von der Programmiersprache bis zum Web-Design.

Bleiben noch die Allerkleinsten: Trotz Raummangels werden jede Menge Kindergartengruppen in die "allgemeinen Naturwissenschaften" eingeführt. Auch für sie könnten die Kapazitäten laut Ziegler beliebig erweitert werden, denn: "Die Nachfrage ist da."

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