Nordbahntrasse
Sorgt für Diskussionen: Der „Tanztunnel“ Dorrenberg wird mit Spritzbeton versehen. Dabei wurden die alten Fluchtnischen – im Bild vom WZ-Ortstermin am 12. Juli rechts und am Ausgang zu sehen – in Mitleidenschaft gezogen. Sie dienen später dem Rückzug der Fledermäuse und werden dazu noch abgeschirmt. Beim Ortsttermin selbst waren keine Fledermäuse zu sehen. Die Baustelle darf nicht betreten werden.

Sorgt für Diskussionen: Der „Tanztunnel“ Dorrenberg wird mit Spritzbeton versehen. Dabei wurden die alten Fluchtnischen – im Bild vom WZ-Ortstermin am 12. Juli rechts und am Ausgang zu sehen – in Mitleidenschaft gezogen. Sie dienen später dem Rückzug der Fledermäuse und werden dazu noch abgeschirmt. Beim Ortsttermin selbst waren keine Fledermäuse zu sehen. Die Baustelle darf nicht betreten werden.

Uwe Schinkel

Sorgt für Diskussionen: Der „Tanztunnel“ Dorrenberg wird mit Spritzbeton versehen. Dabei wurden die alten Fluchtnischen – im Bild vom WZ-Ortstermin am 12. Juli rechts und am Ausgang zu sehen – in Mitleidenschaft gezogen. Sie dienen später dem Rückzug der Fledermäuse und werden dazu noch abgeschirmt. Beim Ortsttermin selbst waren keine Fledermäuse zu sehen. Die Baustelle darf nicht betreten werden.

Wuppertal. Die Bauarbeiten im Tunnel Dorrenberg und den weiteren Tunnelanlagen der Nordbahntrasse werden umfassender kontrolliert, um auszuschließen, dass Fledermäuse zu Schaden kommen. Das erklärt die Stadt auf WZ-Nachfrage, nachdem es, wie berichtet, Kritik von Naturschützern gegeben hat.

Firmen werden noch deutlicher auf den Artenschutz verwiesen

„Im Rahmen der Bauausführung wurden weder vom Bauüberwachungsbüro noch durch die Baufirma Fledermäuse im Bereich des Tunnels gesichtet“, erklärt die Stadt. „Wäre dies der Fall gewesen, wäre das Umweltressort unverzüglich informiert und eine Abstimmung vorgenommen worden.“

Weiter heißt es mit Blick auf die Baufirmen: „Ab sofort wird bereits in den Ausführungsplänen noch deutlicher auf die Besonderheiten der bei den Tunnelausbauten unbedingt zu beachtenden Artenschutzvorgaben hingewiesen.“ Auch die ökologische Baubegleitung werde intensiviert. „Bei weiteren Spritzbetonarbeiten müssen die Bereiche abgedeckt werden.“ Und: „Die Arbeiten werden fortlaufend – mindestens einmal pro Woche – durch die örtliche Bauüberwachung und die ökologische Baubegleitung überwacht.“

Stadt: Risiko bei Betonarbeiten ist für Tiere im Tunnel gering

Das sehr laute Trockenspritzverfahren für den Beton schließe zudem aus, dass Tiere im Tunnel in Mitleidenschaft gezogen werden. Zudem härte der Spritzbeton sehr schnell aus: „Die Beobachtung einer Fledermaus, die sich aus dem noch feuchten Spritzbeton befreit“, sei Stunden später damit „aus technischer Sicht nicht möglich“. Das Betreten der Baustelle sei Unbefugten verboten. Auch Fledermausschützer müssten sich daher für Ortstermine vorab mit der Bauleitung abstimmen.

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