Röhren werden gereinigt, um Schäden zu lokalisieren.

Tunnel Schee
Diese Röhre wird bald gereinigt.

Diese Röhre wird bald gereinigt.

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Diese Röhre wird bald gereinigt.

Wuppertal/Sprockhövel. Zu den Auseinandersetzungen zwischen Wuppertalbewegung und Stadt gehört auch die um den Tunnel Schee: Wie Vereinsvorstand Carsten Gerhardt im Gespräch mit der WZ berichtet, soll die Anlage vor der Schonzeit für Fledermäuse gereinigt werden, um einen Blick auf mögliche Schäden werfen zu können.

Vorab lasse sich keine konkrete Aussage darüber treffen, in welcher Form der Tunnel zwischen Wuppertal und Sprockhövel genau zu sanieren ist, erklärt unterdessen Frank Meyer, Verkehrsdezernent der Stadt Wuppertal, auf WZ-Nachfrage.

Kritik an teuren Tunnel-Expertisen – Spritzbeton ist nur eine Option

Es sei keinesfalls so, dass man auf eine komplette Ausstattung der Trassentunnel mit Spritzbeton bestehe, fügt Meyer mit Blick auf Einsparpotenziale hinzu. „Da, wo wir keinen Spritzbeton brauchen, setzen wir auch keinen ein.“ Erst bei einer gereinigten Tunnelschale könne man dazu etwas sagen. Den Tunnel am Dorrenberg habe man zum Beispiel nur teilweise mit Spritzbeton versehen.

Die Wuppertalbewegung sieht die Haltung der Stadt – auch mit Blick auf ihre Vorschläge zur Einsparung von drei Millionen Euro im Außenbereich der Trasse – kritisch: Mehr als 50 000 Euro seien vorab in teure Expertisen zum Tunnel Schee gesteckt worden, unterstreicht Carsten Gerhardt, ohne dass man weiter gekommen sei. Wie berichtet, sieht die Bewegung im Tunnel 1,3 Millionen Euro Sparpotenzial.

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