Die Sprockhöveler Trassenförderer wollen ihre Ziele mit möglichst wenig Bürokratie umsetzen.

Als Verein wollen sich die Trassenförderer noch intensiver für Radfahrer und Spaziergänger einsetzen.
Als Verein wollen sich die Trassenförderer noch intensiver für Radfahrer und Spaziergänger einsetzen.

Als Verein wollen sich die Trassenförderer noch intensiver für Radfahrer und Spaziergänger einsetzen.

Stefan Fries

Als Verein wollen sich die Trassenförderer noch intensiver für Radfahrer und Spaziergänger einsetzen.

Wuppertal. Karin Hockamp von der Lokalen Agenda 21 Sprockhövel hatte am Montagabend ins Stadtarchiv eingeladen, um mit interessierten Bürgern über die Gründung eines Trassen-Vereins für die zum Rad- und Wanderweg ausgebaute „Glückauf-Trasse“ zu diskutieren.

Eine Idee, die auf allgemeine Zustimmung traf, denn – so Karin Hockamp – sei man als Verein autark und flexibel, könne zudem einen Antrag auf Mittel aus der Sparkassen-Stiftung stellen.

Beate Prochnow, die zusammen mit Karin Hockamp die „Kaffee-Trasse“ am 30. August hervorragend organisiert hatte, wies darauf hin, dass ein gemeinnütziger Verein im Gegensatz zu der bisher nur lose existierenden Gruppe von Trassenfreunden, in der Lage sei, Sponsorengelder einzuwerben und dafür auch abzugsfähige Quittungen auszustellen. Außerdem könne ein Verein auch öffentliche Fördermittel beantragen.

Einbeziehen in den zu gründenden Verein will man auch den Arbeitskreis Radverkehrsförderung, zu dessen Interessengebiet die Glückauf-Trasse naturgemäß gehört.

Der bürokratische Aufwand soll so klein wie möglich sein

Einig waren sich die Teilnehmer der Versammlung, den bürokratischen Aufwand so schlank wie möglich zu halten. Wobei die mit den Sprockhöveler Trassenförderern eng verbundene „Wuppertal-Bewegung“ sicher auch in Bezug auf die erforderliche Vereins-Satzung wertvolle Tipps geben könne, schlug Beate Prochnow vor.

„Die Gestaltung der Trasse muss im Vordergrund stehen“, wurde festgestellt, und hier hat es in den letzten Wochen auch bereits weitere Fortschritte gegeben, denn seit Ende November ist zumindest ein Teil des früheren Schienenwegs mit fünf Lampen, die sich nur bei Bedarf einschalten, dann aber wieder auf Sparmodus zurück gehen, beleuchtet.

„Damit die Glückauf-Trasse auch bei Dunkelheit von Fußgängern und Radfahrern genutzt werden kann, kann das natürlich nur ein Anfang sein“ stellte Karin Hockamp fest. Und da falle es einem Verein natürlich leichter, für eine weitere Ausleuchtung Sponsoren zu finden.

Bis zum nächsten Trassen-Treffen am 13. Januar sollen weitere Überlegungen angestellt werden, damit die Vereinsgründung dann möglichst zügig über die Bühne gehen kann.

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