Das Konzept der Stadt sieht neben Sperrungen neue Ampelphasen und Ausweichrouten bis zum Jahr 2017 vor.

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Der Wall wird beim Döppersberg-Umbau zur Umleitungsstrecke für Busse - im Zweirichtungsverkehr Dazu werden auch die bestehenden Haltestellen erweitert.

Der Wall wird beim Döppersberg-Umbau zur Umleitungsstrecke für Busse - im Zweirichtungsverkehr Dazu werden auch die bestehenden Haltestellen erweitert.

Andreas Fischer

Der Wall wird beim Döppersberg-Umbau zur Umleitungsstrecke für Busse - im Zweirichtungsverkehr Dazu werden auch die bestehenden Haltestellen erweitert.

Wuppertal. 2017 werden sie abgeschlossen - die Umbauarbeiten am Döppersberg. Der Weg dorthin ist alles andere als ein Spaziergang. Das verdeutlichen die fünf Bauphasen, die am Mittwoch dem Verkehrsausschuss vorgestellt wurden: Steht 2010 - wie gestern berichtet - hauptsächlich im Zeichen vorbereitender Arbeiten, geht es von 2011 bis 2016 in die Vollen, bevor 2017 das Restprogramm erledigt und der neue und dann komplett erreichbare Busbahnhof in Betrieb geht.

Abstimmungen auch mit der IHK, Händlern und Gastronomen

Verkehrsdezernent Frank Meyer versprach im Ausschuss größtmögliche Transparenz während der gesamten Bauzeit und intensive Abstimmungen unter anderem mit der IHK, dem Einzelhandel, Gastronomen und den Taxi-Unternehmen. Auch sind die Pläne zur Verkehrsführung während des Umbaus bis Ende Februar 2010 im Rathaus-Neubau in Barmen (Raum C-282) ausgestellt und können nach Terminabsprache mit der Projektleitung besichtigt werden. Unter anderem für Einzelhändler, Bus- und Taxifahrer wird es gesonderte Treffen geben. Termine können unter den Rufnummern 563-5140 und 563-4786 vereinbart werden. Während der Bauzeit wird eine Hotline für Fragen, Anregungen und Kritik eingerichtet.

B 7: zweispurig - aber belastet, Konzepte für Ausweichstrecken

"Jeder Eingriff auf der Talachse ist ein schwerwiegender", betonte Meyer, bevor Abteilungsleiterin Hannelore Reichl die wichtigsten Ziele während des Umbaus nannte: Auf der einen Seite muss der Baustellenverkehr gewährleistet sein, auf der anderen Seite muss die Innenstadt sowohl für Busse als auch für den Individualverkehr ununterbrochen erreichbar bleiben.

Fest steht aber auch: Selbst wenn auf der B 7 weiterhin jeweils zwei Fahrspuren je Fahrtrichtung erhalten bleiben, sollte jeder, der nur eben kann, ab 2011 Fahrten auf der Talachse meiden und auf Strecken im Wuppertaler Norden und Süden ausweichen - wobei gerade die A46 mit Dauerbaustellen und täglichen Staus Risiken birgt.

Dessauer Brücke und Bahnhofstraße 2011/2013 komplett gesperrt

2011 geht es verkehrstechnisch mit der ersten Bauphase in die Vollen: Der erste große Einschnitt ist dann die Vollsperrung der Straße Döppersberg und der Dessauer Brücke, so dass der umgebaute Südstraßenring insbesondere von der Ronsdorfer Straße aus zum lange angekündigten "Verkehrs-Bypass" wird.

2010 wird das Baufeld zwischen dem Hauptbahnhof und dem Wuppertal-Institut vorbereitet und ein Buswarteplatz eingerichtet. Die Reisebushaltestelle wird an den Neuenteich verlegt. Ein provisorischer Haltepunkt für Linienbusse ist an der Südstraße im Bereich Schwimmoper/Stadthalle geplant sowie an der B 7 in Höhe der IHK. Der Wall wird 2011 als Ausweichstrecke umgebaut.

Mit der Sperrung des Fußgängertunnels zwischen der Innenstadt und dem Hauptbahnhof geht in der dritten Bauphase auch die Einrichtung einer provisorischen Baubrücke einher.

2015 / 2016 konzentriert sich die Arbeit auf den Nordteil der B 7 und auf den Vorplatz der Bahndirektion - während die Busse weiterhin den Wall nutzen.

Nächster großer Punkt ist ab 2013 die Absenkung der Bundesallee und der Bahnhofstraße. Letztere wird dazu dann komplett gesperrt. In diese Phase fällt außerdem die Abwicklung des Busverkehrs in zwei Richtungen über den Wall und die Südstraße.

Zum "Umfahrungskonzept" der Stadt gehören Änderungen am Robert-Daum-Platz und an der Südstraße - in Form neuer Ampelphasen. "Der Durchgangsverkehr sollte diese Bereiche meiden", rät die Stadt. Vorgesehen ist unter anderem auch, die Tannenbergstraße wieder zur zweispurigen Einbahnstraße Richtung Arrenberger Straße zu machen und den Verkehr bergab - wie schon bei der Brückensanierung - über die Alsenstraße abzuwickeln.

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