Am 7. April entscheidet der Rat – Geschäftshaus soll im August 2017 öffnen.

Elberfeld
So soll der neue Döppersberg nach Abschluss aller Bauarbeiten Ende 2018 aussehen: Auf dieser Illustration ist das Geschäftshaus noch als Kubus dargestellt. Auf der freien Fläche links neben dem Gebäude sollen unter anderem Abstellflächen für Fahrräder gebaut werden. Grafik: Stadt Wuppertal

So soll der neue Döppersberg nach Abschluss aller Bauarbeiten Ende 2018 aussehen: Auf dieser Illustration ist das Geschäftshaus noch als Kubus dargestellt. Auf der freien Fläche links neben dem Gebäude sollen unter anderem Abstellflächen für Fahrräder gebaut werden. Grafik: Stadt Wuppertal

Neuguth Kristina

So soll der neue Döppersberg nach Abschluss aller Bauarbeiten Ende 2018 aussehen: Auf dieser Illustration ist das Geschäftshaus noch als Kubus dargestellt. Auf der freien Fläche links neben dem Gebäude sollen unter anderem Abstellflächen für Fahrräder gebaut werden. Grafik: Stadt Wuppertal

Wuppertal. Immer wieder wurde er in der Diskussion über den Umbau am Döppersberg gefordert. Jetzt steht er fest: Die Stadt hat am Donnerstag den Zeitplan für das 140-Millionen-Euro-Projekt bis zu dessen Abschluss im Dezember 2018 vorgestellt. Das letzte Wort dazu hat der Stadtrat am 7. April.

Vorkaufsrecht: Der Investor steht nun im Grundbuch

Hintergrund: Nachdem sich die Mehrheit im Rat für die gut dreijährige Sperrung der Bundesallee entschieden hat, mussten die Zeitpläne in Abstimmung mit dem Investor Signature Capital neu abgestimmt werden.

Seit der vergangenen Woche hat Signature ein im Grundbuch eingetragenes Vorkaufsrecht für die Fläche, auf der unter anderem auch das neue Geschäftshaus entstehen soll. Zusammen mit der Ladenpassage vor dem Hauptbahnhof und der Geschäftsbrücke über der B 7 soll das Haus – mit der Modekette Primark als möglichem Mieter – im August 2017 eröffnet werden.

Doch erst einmal wird jetzt die Sperrung der B 7 in der ersten Hälfte der Sommerferien vorbereitet: Mitte Mai beginnt schrittweise die Einrichtung der Umleitungsstrecken, über die der Verkehr in den nächsten drei Jahren geführt wird. Im Juli sollen die Bauanträge für das Geschäftshaus, dessen Tiefgarage und die Ladenpassage vorliegen, bevor im September der Kaufvertrag und der Vertrag über den Städtebau abgeschlossen werden.

Nach der Baugenehmigung im Dezember sollen direkt nach dem Jahreswechsel die Bauarbeiten auf der Investorenfläche beginnen – bei einer Gesamtinvestition zwischen 60 und 80 Millionen Euro.

In Kürze führt die Stadt außerdem Gespräche mit der Unternehmensgruppe Clees. Ihr gehört das Gebäude der ehemaligen Bundesbahndirektion westlich des künftigen Geschäftshauses. Ein konkretes Konzept dafür liege der Stadt derzeit noch nicht vor, sagte Stadtdirektor Johannes Slawig.

Leserkommentare (48)


() Registrierte Nutzer