Die Stadt sucht Möglichkeit, um an der Anlage nachzubessern. So ist die Ampel nicht barrierefrei.

Die Stadt sucht Möglichkeit, um an der Anlage nachzubessern.
Für kleine Kinder ist der Ampelschalter auf 1,20 Metern Höhe nicht zu erreichen.

Für kleine Kinder ist der Ampelschalter auf 1,20 Metern Höhe nicht zu erreichen.

Norbert Bernhardt

Für kleine Kinder ist der Ampelschalter auf 1,20 Metern Höhe nicht zu erreichen.

Döppersberg. WZ-Leser Norbert Bernhardt ärgert sich über den Anforderungstaster für „Grün“ an der neuen Fußgänger-Ampeln am Brausenwerth/Döppersberg: Die hängen nämlich einfach zu hoch. 85 Zentimeter sei eigentlich die Norm laut Straßenverkehrsordnung. Am Brausenwerth hingen die Taster auf 1,20 Meter, an einigen Stellen sogar noch höher. „Für Kinder und Rollstuhlfahrer sind sie nicht zu erreichen“, sagt Bernhardt.

Barrierefreiheit: Firma muss nachbessern

Der Auftrag an die betreffende Firma sei ein anderer gewesen, räumt Stadtsprecher Thomas Eiting ein. Barrierefreiheit die klare Vorgabe gewesen. Auch wenn es an einigen älteren Anlagen „höhere“ Taster gebe, gelte bei neuen das Richtmaß 85 Zentimeter. Deshalb muss die Firma auch die Kosten für eine mögliche Nachbesserung tragen. Die gestalte sich allerdings nicht ganz so einfach. Es werde eine technische Lösung gesucht.

Eiting weist aber daraufhin, dass die Ampeltaster offiziell gar nicht in Betrieb seien. „Die Stadt hat die Anlagen noch gar nicht abgenommen.“ Das werde wohl erst passieren, wenn die Firma am Werk war. Und tagsüber, betont der Stadtsprecher, seien die Ampeltaster auch zukünftig eigentlich funktionslos. Grünphasen für Fußgänger gebe es automatisch an der Kreuzung. Was aber nichts an der Tatsache ändere, dass die Taster zu hoch hängen.

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