Ein Ausblick: Das verändert sich in diesem Jahr auf der Großbaustelle am Döppersberg.

Das Traggerüst für die Südstraßenbrücke wird bald entfernt.
Das Traggerüst für die Südstraßenbrücke wird bald entfernt.

Das Traggerüst für die Südstraßenbrücke wird bald entfernt.

Die Bahnhofstraße (r.) wird 2016 an die B 7 angebunden. Grafik: Stadt Wuppertal

Stefan Fries, Bild 1 von 2

Das Traggerüst für die Südstraßenbrücke wird bald entfernt.

Wuppertal. Nach drei milden Wintern in Folge sind die Arbeiten am Döppersberg bisher im Zeitplan geblieben. Im Sommer 2017 soll die B 7 wieder durchgängig befahrbar sein, aber im kommenden Jahr müssen dafür erst einmal die Voraussetzungen geschaffen werden. Eine der gravierendsten Veränderungen wird auf der Großbaustelle im Jahr 2016 der Bau der neuen Verbindung von der Bahnhofstraße hinter der Bahndirektion direkt zur B 7 sein.

In der bisherigen Verkehrsführung verlief die Bahnhofstraße entlang der Bahndirektion am Bahnhof vorbei zum Brausenwerth. Dieser Schlenker bleibt den Autofahrern in Zukunft erspart. Von der Straße Döppersberg wird es außerdem eine direkte Zufahrt zur B 7 und dem Brausenwerth geben. Diese Verbindung wird zurzeit bereits als Baustellenzufahrt genutzt.

„Dank der milden Temperaturen konnten die Betonbauten für die neu gebaute Südstraßenbrücke noch im Dezember abgeschlossen werden“, sagt Baudezernent Frank Meyer. In der Zeit von Freitag, 8. Januar, ab 22 Uhr bis Montag, 11. Januar, um 4 Uhr bleibt die Südstraße gesperrt, weil das Traggerüst abmontiert wird. Die Verkehrsführung der Südstraße bleibt nach Öffnung der B 7 unverändert. Aus Richtung Wall geht es hinauf zur Schwimmoper und umgekehrt. Zu- und Abfahrten für die B 7 werden eingerichtet.

„Eventuell wird ein Teil der B 7 im kommenden Jahr schon für Baustellenfahrzeuge genutzt werden können, sicherlich aber noch nicht für Privatwagen“, sagt Frank Meyer. Auch beim Hochbau erwartet er zügige Baufortschritte. „Der Innenausbau im Parkhaus und in der Mall wird in den kommenden Monaten so richtig anlaufen.“ Fortschritte in diesen Bereichen sind die Voraussetzung dafür, dass mit dem oberen Platz vor dem Hauptbahnhof begonnen werden kann. Auch auf dem Investoren-Baufeld werde sich bald einiges verändern, wenn das Bauwerk mit Fertigteilen in die Höhe gezogen wird.

Die Clees-Gruppe steht unter Zeitdruck

Das Unternehmen Signature Capital baut ein sechsstöckiges Geschäftsgebäude für Primark, die Clees-Gruppe plant ein Factory-Outlet Center in der früheren Bahndirektion. Ob die Clees-Gruppe allerdings wie angekündigt bereits Anfang des Jahres mit dem Umbau des historischen Gebäudes beginnen kann, stehe noch nicht fest. „Zuvor müssen noch einige Fragen zur Andienung der Baustelle und zu den späteren Lieferwegen mit der Clees-Gruppe geklärt werden“, sagt Dezernent Frank Meyer. Die Clees-Gruppe steht unter Zeitdruck, denn in Remscheid und Solingen sind ebenfalls Outlet-Center in Planung. „Bei den vielfältigen Baumaßnahmen in diesem Jahr am Döppersberg ist allerdings eine Abstimmung der Bautätigkeiten und der einzelnen Bauträger untereinander unerlässlich“, so Frank Meyer. Ende 2018 ist die Fertigstellung des Döppersbergs geplant. Bereits im Spätsommer 2017 soll das FOC in der Bahndirektion mit einer Verkaufsfläche von 10 000 Quadratmetern eröffnet werden.

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