Das 4. Geschichtsfest zog des strahlenden Wetters viele Besucher ins Verwaltungsgebäude.

Textilmaschinen, Mineralien, Drucke und nicht zuletzt der Silberschatz boten beim Geschichtsfest Einblicke in Elberfelds Vergangenheit.
Textilmaschinen, Mineralien, Drucke und nicht zuletzt der Silberschatz boten beim Geschichtsfest Einblicke in Elberfelds Vergangenheit.

Textilmaschinen, Mineralien, Drucke und nicht zuletzt der Silberschatz boten beim Geschichtsfest Einblicke in Elberfelds Vergangenheit.

Uwe Schinkel

Textilmaschinen, Mineralien, Drucke und nicht zuletzt der Silberschatz boten beim Geschichtsfest Einblicke in Elberfelds Vergangenheit.

Wuppertal. Unauffällig sieht er aus, ein dunkler Stein, so groß wie eine Kinderhand: "Der ist 370 Millionen Jahre alt", sagt Harald Liesendahl von der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie. Nicht ganz so alt wieder der steinerne Fund - ein echter Wuppertaler übrigens - sind die anderen Ausstellungsstücke beim 4. Wuppertaler Geschichtsfest.

Es lädt ein zur großen Reise in die Vergangenheit. Während im Luisenviertel und am Kasinokreisel das Hier und Jetzt laut und lebhaft gefeiert wird, geht es am Neumarkt eher leise und liebenswert zu: Was an Ständen und Tischen geboten wird, ist aber mindestens ebenso spannend. Mehr als 30 Vereine befassen sich mit den unterschiedlichsten Aspekten lokaler Geschichte, Lesungen stehen auf dem Programm, Konzerte, Ausstellungen und Führungen. Es geht um Industriekultur und Mineralien, um Briefe aus Elberfeld, um Notgeld und Familienforschung.
Und um das Textilhandwerk. "Wir sind eine aussterbende Spezies", scherzt Marita Zwang über sich und ihre Tätigkeit: "Musterzeichner und Patroneur".

Was sie noch von Hand zeichnete, erledigt heute der Computer. Auch den Beruf von Rudolf Tonscheidt gibt es heute so nicht mehr: Bandstuhlschreiner.

Vieles im Verwaltungshaus weckt Erinnerungen, gerade die älteren Besucher sind begeistert. "Ein tolles Programm", lobt die Langerfelderin Margret Hahn. Und am Samstagnachmittag scheint die Resonanz prima zu sein, wie Irmlind Pesch beobachtet: "Der Andrang ist groß, das Fest ist wirklich gut besucht."

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