Wuppertal. Der Wuppertaler Kämmerer Johannes Slawig (CDU) geht nicht davon aus, dass sich die Gewerkschaft Verdi mit ihrer Lohnforderung von fünf Prozent im öffentlichen Dienst durchsetzen kann. Laut Slawig wäre aufgrund der Wuppertaler Haushaltssituation eine Nullrunde sehr gut, aber auch unrealistisch. Slawig geht von einer geringen Erhöhung aus.

Direkten Einfluss hat er nicht, weil die Tarifkommission des Bundes und der Kommunen die Verhandlungen führen. Die Stadt Wuppertal gehört zum Arbeitgeberverband der Kommunen und wird laut Slawig in diesem auch bleiben und damit das Tarifergebnis akzeptieren. Sollte jedoch tatsächlich eine Lohnerhöhung von fünf Prozent verhandelt werden, würde dies Wuppertal etwa 7,5 Millionen Euro kosten. "Das wäre für Wuppertal nicht finanzierbar"sagte Slawig. Auch die zu erwartenden geringeren Lohnerhöhungen will die Stadt durch andere Sparmaßnahmen beim Personal gegenfinanzieren, erklärte er weiter. rom

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