Kämmerer Johannes Slawig (Foto, CDU) reagiert auf die WZ-Analyse zur Wuppertaler Haushaltssituation und erklärte am Donnerstag, dass ein Entschluss der neuen Landesregierung zur Finanzhilfe für die Kommunen sehr dringlich sei. "Eine Entscheidung muss noch in diesem Jahr fallen. Die Hilfen müssen dann im Landeshaushalt für 2011 enthalten sein", sagte Slawig und wies darauf hin, dass Wuppertal derzeit jeden Tag Kassenkredite in Höhe von 500000 Euro aufnehme. Je länger das Land mit der Hilfe warte, umso teurer werde die Entschuldung.

Ohne Landeshilfe, so Slawig weiter, sei die Entschuldung nicht möglich. Zudem warnte er davor, dass durch den Aufschwung die Zinsen steigen könnten. Auch dies werde dann sehr teuer für die Stadt. Allen Gedankenspielen, die Gewerbesteuer abzuschaffen, erteilte der Kämmerer eine glasklare Absage. rom

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