Es war ein recht ruiges Silvester in Wuppertal, ebenso in Remscheid und Solingen. Dennoch hatte die Polizei mit 334 Einsätzen genug zu tun. Eine Bilanz.

2018
Symbolbild.

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dpa

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Wuppertal/Remscheid/Solingen. Keine Frage: Es war ein recht ruhiges Silvester. Vergleichbar mit einer gut besuchten Party-Nacht im Sommer sei der Jahreswechsel gewesen - so drückten es die Beamten am Neujahrsmorgen im Gespräch mit unserer Redaktion aus. Dennoch: Mit 331 Einsätzen gab es genug zu tun - und fast ebenso viel wie im vergangenen Jahr. Damals wurden zwischen 18 Uhr am Silvesterabend und 6 Uhr am Neujahrsmorgen 337 Einsätze registriert.

Im Einzelnen stellt sich die bergische Silvesternacht wie folgt dar:

-Zu Körperverletzungsdelikten kam es insgesamt 14 Mal: (Wuppertal: 10 (Vorjahr: 44), Remscheid: 2 (Vorjahr: 11), Soligen: 2 (Vorjahr: 5)).

-Es mussten zwölf Anzeigen wegen Sachbeschädigungen aufgenommen werden (Wuppertal: 10 (5), Remscheid: 1 (2), Solingen: 1 (3)).

-Es kam zu 31 Fällen von Ruhestörung (Wuppertal: 24 (23), Remscheid: 5 (7), Solingen: 2 (8)).

-Gegen 22 Personen mussten Platzverweise ausgesprochen werden (Wuppertal: 4, Remscheid: 6, Solingen: 11 (Hier hat die Polizei keine Vorjahreszahlen mitgeteilt).

Insgesamt mussten 16 Personen ins Gewahrsam gebracht werden (Wuppertal: 14, Remscheid: niemand, Solingen: 2).

-Außerdem wurden der Polizei 26 Fälle von unsachgemäßem Umgang mit Böllern gemeldet.

-Einen größeren Einsatz gab es für die Feuerwehr: An der Wesendonkstraße brannte ein Auto.
 

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