WSW-Aufsichtsratsmitglied Hartmut Stiller schlägt vor, einen erweiterten Trassenverlauf zu prüfen.

Seilbahn in Koblenz
Seilbahn in Koblenz könnte als Vorbild dienen.

Seilbahn in Koblenz könnte als Vorbild dienen.

Fischer, A. (f22)

Seilbahn in Koblenz könnte als Vorbild dienen.

Wuppertal. Vom Döppersberg bis auf Küllenhahn soll die Seilbahn führen. WSW-Aufsichtsratmitglied Hartmut Stiller schlägt jetzt aber vor, die Trasse bis zum ehemaligen Cronenberger Bahnhof zu verlängern. „Dadurch gebe es viel mehr potenzielle Nutzer“, sagt der FDP-Politiker, denn so hätte man Cronenberg besser angebunden. Viele Schüler des Schulzentrums kämen, so Stiller, zum Beispiel aus dem „Dorp“ und würden die Seilbahn beim jetzt geplanten Streckenverlauf gar nicht nutzen.

Seine Idee: Die Strecke wird ab Küllenhahn weiter geführt, westlich an der MVA vorbei, über Bereiche der Lebenshilfe an der Heidestraße und hauptsächlich Gewerbeflächen an der Haendelerstraße in den Cronenberger Ortskern. Die Verlängerung der Strecke betrage gut drei Kilometer, so Stiller, der mit Mehrkosten zwischen 15 und 20 Millionen Euro rechnet. „Grob. Das müsste natürlich geprüft werden.“ Größter Kostenfaktor seien die Stationen, von denen aber nur eine neue benötigt werde.

Momentan gebe es zu einer solchen Planung keinen Auftrag, heißt es von Seiten der WSW. „Eine Prüfung ist aber möglich im Rahmen der Bürgerbeteiligung“, so Sprecher Holger Stephan. Etwa, wenn es um mögliche alternative Trassenverläufe gehe.

Gerade der Bereich Südstadt ist derzeit sehr umstritten. „Wenn das Überflugthema aber dort geklärt werden sollte, dann ist das auch bis Cronenberg kein Problem“, ist Stiller überzeugt. Ein Prüfantrag müsste aber frühzeitig erfolgen. „Später macht das keinen Sinn mehr.“ Und eine fertige Bahn lasse sich erst recht kaum noch erweitern. est

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