In etwa einer Woche soll der Fahrweg wieder komplett sein. Nur der Regen hat der Großbaustelle zugesetzt. Die Arbeiten liegen aber im Zeitplan.

Die Großbaustelle in Oberbarmen aus der Vogelperspektive: Links ist die zum Teil demontierte Wagenhalle zu sehen und daneben das Baufeld an der Schwebebahnstation, bevor es an der Rosenau wieder ans Wupperufer geht – rechts zu sehen.
Die Großbaustelle in Oberbarmen aus der Vogelperspektive: Links ist die zum Teil demontierte Wagenhalle zu sehen und daneben das Baufeld an der Schwebebahnstation, bevor es an der Rosenau wieder ans Wupperufer geht – rechts zu sehen.

Die Großbaustelle in Oberbarmen aus der Vogelperspektive: Links ist die zum Teil demontierte Wagenhalle zu sehen und daneben das Baufeld an der Schwebebahnstation, bevor es an der Rosenau wieder ans Wupperufer geht – rechts zu sehen.

Blick in die Zukunft: Die Animation links zeigt die neue, bald 107 Meter lange Wagenhalle in Oberbarmen mit Kehre im vorderen Bereich. Rechts ist der neue Bahnhof in moderner Optik zu sehen. So sollen die Station und die Wagenhalle wie eine Einheit wirken. Grafik: Wuppertaler Stadtwerke

Blick in die Zukunft: Die Animation links zeigt die neue, bald 107 Meter lange Wagenhalle in Oberbarmen mit Kehre im vorderen Bereich. Rechts ist der neue Bahnhof in moderner Optik zu sehen. So sollen die Station und die Wagenhalle wie eine Einheit wirken. Grafik: Wuppertaler Stadtwerke

Peter Sondermann / www.city-luftbilder.de, Bild 1 von 3

Die Großbaustelle in Oberbarmen aus der Vogelperspektive: Links ist die zum Teil demontierte Wagenhalle zu sehen und daneben das Baufeld an der Schwebebahnstation, bevor es an der Rosenau wieder ans Wupperufer geht – rechts zu sehen.

Wuppertal. Die Arbeiten auf der Großbaustelle der Schwebebahn in Oberbarmen gehen gut voran, auch wenn das Wetter nicht immer mitspielt: Wie die Wuppertaler Stadtwerke auf WZ-Nachfrage berichten, sind Anker- und Pendelstützen inzwischen installiert. Gleiches gilt für den Unterbau des Bahnhofs. Verzögert haben sich nach dem Dauerregen allerdings die Arbeiten an den Fundamenten. Sie werden später einbetoniert.

„Die Bauarbeiten in Oberbarmen liegen voll im Plan“, berichtet WSW-Sprecher Holger Stephan. Nach dem Einbau der ersten Brücke zwischen den Stützen 466 und 467 soll es Schlag auf Schlag gehen. In jeder Nacht wird eine weitere Brücke errichtet.

Die so genannte Kurzkehre – sie ermöglicht in Zukunft ein zügigeres Wenden der Wagen in Oberbarmen – soll je nach Baufortschritt in der nächsten oder übernächsten Woche montiert werden, sobald die Vorarbeiten abgeschlossen sind. Die Stadtwerke gehen davon aus, dass der Fahrweg in Oberbarmen in gut einer Woche komplett ist, damit der Zugbetrieb zum Ende der Sommerferien am 22. August wieder aufgenommen werden kann.

Nach fast 20 Baustellen-Jahren ist das Ziel nun in Sicht

Es wird allerdings noch bis zum Ende der Herbstferien dauern, bis der neue Schwebebahnhof in Oberbarmen zur Verfügung steht. Solange bleibt Wupperfeld die Endhaltestelle: Vom 22. August bis zum 5. Oktober wird die Buslinie 608 entsprechend verstärkt, damit Oberbarmen zu erreichen bleibt.

In den nächsten Tagen werden auf der Baustelle am Berliner Platz gleich vier Großkräne im Einsatz sein. Wie berichtet, werden alleine hier insgesamt gut 30 Millionen Euro in das Wuppertaler Wahrzeichen investiert, davon zahlt das Land 20 Millionen. Im Sommer 2013 soll der Umbau der Fahrstrecke dann Geschichte sein. Zu den letzten Etappen gehört bis dahin auch der Abriss und Neubau der Station Werther Brücke nach historischem Vorbild. Er läuft ab Herbst.

In den Sommerferien 2013 soll es dann nur noch eine kurze Betriebspause geben – zur Endabnahme der technischen Anlagen in Oberbarmen. Seit 1995 läuft der Jahrhundert-Umbau. Krönender Abschluss wird die Indienstnahme der neuen Zuggeneration mit modernem Betriebssystem sein.

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