Am Übergang von der Land- zur Wasserstrecke herrscht Hochbetrieb. Auch an diesem Wochenende bleiben die Züge zur Umbau-Vorbereitung im Depot.

Auf der Montage-Plattform über der Wupper – zwischen dem Stadion und der Sonnborner Hauptkirche – liegen die tonnenschweren Teile für den Umbau-Marathon in den Sommerferien bereit. Das Luftbild zeigt die Dimension der Baustelle.
Auf der Montage-Plattform über der Wupper – zwischen dem Stadion und der Sonnborner Hauptkirche – liegen die tonnenschweren Teile für den Umbau-Marathon in den Sommerferien bereit. Das Luftbild zeigt die Dimension der Baustelle.

Auf der Montage-Plattform über der Wupper – zwischen dem Stadion und der Sonnborner Hauptkirche – liegen die tonnenschweren Teile für den Umbau-Marathon in den Sommerferien bereit. Das Luftbild zeigt die Dimension der Baustelle.

Peter Sondermann / www.city-luftbilder.de

Auf der Montage-Plattform über der Wupper – zwischen dem Stadion und der Sonnborner Hauptkirche – liegen die tonnenschweren Teile für den Umbau-Marathon in den Sommerferien bereit. Das Luftbild zeigt die Dimension der Baustelle.

Wuppertal. Während Wuppertal an diesem Samstag und Sonntag wieder einmal ohne Schwebebahnzüge und mit Ersatzbussen auskommen muss, laufen im Abschnitt Sonnborn die Umbau-Vorbereitungen auf Hochtouren: Auf der Montage-Plattform über der Wupper liegen sechs große Stützen der Landstrecke zusammengeschweißt in exakter Reihenfolge zum Einbau bereit. Insgesamt zehn Brücken samt Stützen müssen in der Sommerpause vom 16. Juli bis einschließlich 26. August ausgetauscht werden - auf einer 275 Meter langen Strecke.

Den Zaungästen bieten sich im Sommer historische Bildmotive

Abgesehen von der Stütze 100, die mittig unter das Gerüst gesetzt wird und damit auf der Gesamtstrecke ein Unikat ist, wird es nach der Demontage des alten Gerüsts und vor der Montage der neuen Bauteile ein historisches Bildmotiv geben, das man in dieser Form nur einmal in 100 Jahren zu Gesicht bekommt: einen unverbauten Blick aufs Stadion am Zoo und auf die Hauptkirche.

WSW weisen Kritik an Festen ohne Schwebebahn zurück

Doch Nostalgie ist auf der Baustelle allenfalls zweitrangig: Mit dem Übergang von der Land- zur Wasserstrecke arbeite man jetzt an "einem entscheidenden Punkt in der Infrastruktur" der Schwebebahn, betont Ulrich Jaeger, Geschäftsführer der WSW mobil GmbH.

Gleichzeitig weist man bei den Stadtwerken Kritik daran zurück, dass die Schwebebahn ausgerechnet bei Stadtfesten wie Barmen live Anfang Juni oder bei Elberfelds 400-Jahr-Feier am 4.und 5. September nicht fährt: Man habe bei der Zeitplanung "frühzeitig Gespräche mit allen Beteiligten geführt", eine zum Teil sehr lange Vorlaufzeit mit vielen Unwägbarkeiten sowie die Sicherheit auf der Strecke zu berücksichtigen. Aus diesem Grund macht die Schwebebahn auch am 3. und 4. Juli Pause, bevor es an die lange Sommersperrung geht. Das liegt an Fundamentarbeiten mit schweren und vor allen Dingen großen Maschinen, die - einmal im Einsatz - ins Fahrprofil ragen.

Spektakulär wird im Sommer nicht zuletzt die Montage der Ankerstütze 97, bei der zwei 500-Tonnen-Krane zum Einsatz kommen, die den Koloss - er erinnert an eine stählerne Gartenlaube - in ihre Mitte nehmen und anheben.

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