Schaden Schwebebahn Gerüst
Zwischen Kluse und Landgericht ist aus bisher ungeklärter Ursache die stählerne Stromschiene auf einer Länge von etwa 90 Metern auf die B 7 gefallen.

Zwischen Kluse und Landgericht ist aus bisher ungeklärter Ursache die stählerne Stromschiene auf einer Länge von etwa 90 Metern auf die B 7 gefallen.

Schinkel, Uwe (schin)

Zwischen Kluse und Landgericht ist aus bisher ungeklärter Ursache die stählerne Stromschiene auf einer Länge von etwa 90 Metern auf die B 7 gefallen.

Wuppertal. Seit 18.25 Uhr steht die Wuppertaler Schwebebahn still. Der Grund: Zwischen Kluse und Landgericht ist aus bisher ungeklärter Ursache die stählerne Stromschiene auf einer Länge von etwa 90 Metern auf die B 7 gefallen.

Seither ist die Strecke ohne Strom. Eine mit mehr als 100 Passagieren besetzte Schwebebahn steht über der Wupper. Die Feuerwehr hat begonnen, die Fahrgäste per Drehleiter aus der Bahn zu holen. Die B 7 ist deshalb weiträumig abgesperrt.  Verletzte gab es offenbar nicht.

Die Gerüstteile sollen aber mindestens vier Autos getroffen und zum Teil schwer beschädigt haben. Die Frontscheibe eines Golf wurde getroffen und komplett zertrümmert. Verletzt wurde auch dabei offenbar niemand. Eine Autofahrerin habe einen Schock erlitten.

Derzeit sind Techniker im Schein von Taschenlampen dabei, das Gerüst in Augenschein zu nehmen. Dem Vernehmen nach, soll die Schiene - sie führt 600 Volt - im Unglücksbereich komplett erneuert werden. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Schwebebahn am Wochenende nicht fahren wird. Derzeit ist bereits der Ersatzverkehr unterwegs. Die Busse dürfen aber noch nicht über die B7 fahren. Die Schadenssumme dürfte sich auf einen sechstelligen Euro-Betrag summieren.  

Stadtwerke-Chef Andreas Feicht ist an der Unglücksstelle eingetroffen. Oberbürgermeister Peter Jung wird ebenfalls dort erwartet. Der Schwebebahnbetrieb ist bis Montag eingestellt. spa/ull

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