Der Verein Schwebebahn-Lauf organisierte das teilnehmerstärkste Sportereignis in der Wuppertaler Stadtgeschichte. Mehr als 9000 Teilnehmer waren gemeldet.

Der Verein Schwebebahn-Lauf organisierte das teilnehmerstärkste Sportereignis in der Wuppertaler Stadtgeschichte. Mehr als 9000 Teilnehmer waren gemeldet.
Eine tolle Kulisse bot sich den Zuschauern und Teilnehmern beim Start. In großen Gruppen ging es auf die Strecke.

Eine tolle Kulisse bot sich den Zuschauern und Teilnehmern beim Start. In großen Gruppen ging es auf die Strecke.

Fabian Bock war der schnellste Läufer beim Schwebebahn-Lauf in 15:26 Minuten.

Die Teilnehmer des Schwebebahnlaufes standen vor dem Start dicht gedrängt vom Opernhaus bis zum Alten Markt.

Eine tolle Kulisse bot sich den Zuschauern und Teilnehmern beim Start. In großen Gruppen ging es auf die Strecke.

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Eine tolle Kulisse bot sich den Zuschauern und Teilnehmern beim Start. In großen Gruppen ging es auf die Strecke.

Wuppertal. Während sich in der Landeshauptstadt Düsseldorf am Wochenende alles um die Fortbewegung auf zwei Rädern drehte, machten sich die Wuppertaler beim fünften Schwebebahn-Lauf selbst auf die Beine. Mit mehr als 9000 Meldungen brach der Schwebebahn-Lauf alle Rekorde. Unter den Teilnehmern war die Stimmung ausgelassen wie nie. Schließlich hat es in der Wuppertaler Stadtgeschichte nie zuvor ein Sportereignis gegeben, bei dem so viele Teilnehmer an einem einzigen Tag an den Start gegangen sind.

Kein Wunder, dass Silvia Kramarz, Vorsitzende des Vereins Schwebebahn-Lauf, schon nach den ersten Wettbewerben des Tages ein wenig aus der Puste war, obwohl ihr wie in den Jahren zuvor nicht die Zeit blieb, selbst auf die Strecke zu gehen. Schon die Läufe der Bambini und Schüler wiesen große Teilnehmerfelder auf. 100 Kinder hatten sich am Morgen nachgemeldet. Und das steigerte sich über den Halbmarathon, den 10-km-Lauf bis zum Höhepunkt, den Schwebebahn-Lauf über exakt 4836 Meter, zu dem sich pünktlich um 15.30 Uhr eine wahre Völkerwanderung in einzelnen Startgruppen in Bewegung setzte.

Das Wetter spielte mit, obwohl im Verlauf des Tages einige Schauer niedergingen. Doch das störte weniger die Aktiven, die sich bei der relativ hohen Luftfeuchtigkeit unterwegs über jede Erfrischung von oben gefreut haben dürften. Im Gegensatz zu den früheren Jahren blieb den Ausdauersportlern eine Hitzeschlacht erspart.

Doch nicht alle waren begeistert über schattige 16 bis 18 Grad. So hatte der überlegene Sieger im Halbmarathon, Gebremeskel Weldey, vom Leichlinger TV nach seinem Ziel eigentlich nur einen Grund zur Klage. „Es war ein schwieriger Lauf für mich, denn es war mir einfach zu kalt“, sagte der Eritreer, der seit vier Jahren in Deutschland lebt. Seine Frau und seine beiden kleinen Kinder bejubelten seinen Startzielsieg in neuer persönlicher Bestzeit von 1:13:03 Minuten.

Der Schwebebahn-Lauf hat in der Läuferszene einen guten Ruf wegen der schnellen, flachen Strecke. Doch es ist nicht allein der Wunsch nach Bestzeiten, der für die stattlichen Teilnehmerfelder sorgt. So gingen auch im Halbmarathon viele Läuferinnen und Läufer an den Start, für die das Ankommen im Ziel die größte Herausforderung war.

„Insgesamt werden wir auf mehr als 9000 Anmeldungen kommen“, sagte Silvia Kramarz kurz vor dem Nachmeldeschluss. „Alleine am Samstag hatten wir 260 Nachmeldungen, am Sonntag noch einmal mehr als 200“, berichtete Vorstandsmitglied Cornelia Kronenberg, die seit vielen Jahren zu den stärksten Langläuferinnen im Tal zählt.

Der Schwebebahn-Lauf wird größer, die Sicherheitsvorkehrungen wachsen mit. So hatte das Technische Hilfswerk (THW) seinen kompletten Fuhrpark in Bewegung gesetzt, um die Zufahrtsstraßen zur B 7 zwischen dem Opernhaus und der Wicküler City zu blockieren. Damit sollte ausgeschlossen werden, dass ein unbefugtes Fahrzeug die Laufstrecke befährt. Da die Verkehrskadetten aus Düsseldorf in diesem Jahr wegen ihres Einsatzes bei der Tour de France nicht verfügbar waren, übernahm das Personal des THW auch die Überwachung der Einmündungen und Kreuzungen.

Sowohl die Helfer des THW als auch die eineJohanniter erlebtenroblem n ruhigen Nachmittag. Und auch von der Polizei hieß es gestern Abend: Es gab absolut kein P.

Alle Ergebnisse unter davengo.com

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