Jetzt werden Proben der ölverseuchten Erde genommen.

Dies ist die Schutthalde auf dem Nachbargrundstück am Simonshöfchen.
Dies ist die Schutthalde auf dem Nachbargrundstück am Simonshöfchen.

Dies ist die Schutthalde auf dem Nachbargrundstück am Simonshöfchen.

Fries, Stefan (fr)

Dies ist die Schutthalde auf dem Nachbargrundstück am Simonshöfchen.

Vohwinkel. Bewegung im Fall Schutthalte Simonshöfchen: Die Polizei und das städtische Umweltamt haben am vergangenen Dienstag einen Laster gestoppt, der an der umstrittenen Halde nach Öl riechende Erde abladen wollte. Vorausgegangen war ein Insider-Tipp an die Staatsanwaltschaft. Sie hat Ermittlungen aufgenommen.

Das kontaminierte Material stammt laut Umweltamt von einer Baustelle in der Solinger Innenstadt. Diese wurde mittlerweile stillgelegt. Bisher wurden von hier rund 70 Lkw-Ladungen abgefahren. Noch ist unklar, wie viel davon auf der Schutthalde Simonshöfchen landete. Derzeit werden Proben des abgekippten Bodens untersucht.

„Das Ergebnis wird in voraussichtlich zehn Tagen feststehen“, sagt der Wuppertaler Verwaltungssprecher Markus Bien. Nach seiner Aussage finden am Donnerstag außerdem Gespräche zwischen Stadt und Polizei über das weitere Vorgehen statt.

Derweil machen sich die Nachbarn große Sorgen über die jüngsten Vorfälle. „Wir befürchten, dass die nach Öl riechende Erde gesundheitsschädlich ist“, sagt Anwohner Klaus Steinmetz. Er versteht nach wie vor nicht, warum auf der Halde trotz einer schon lange erteilten Ordnungsverfügung überhaupt noch abgekippt wurde.

Die Vohwinkeler SPD Fraktion hat angesichts der neuen Vorfälle einen Fragenkatalog an die Verwaltung gerichtet. Dieser umfasst unter anderem die Klärung von Maßnahmen gegen eine weitere Aufschüttung sowie die Frage nach der Herkunft des Abbruchmaterials.

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