Das Motiv der Tat ist noch unklar. Die Kripo ermittelt „nur“ wegen gefährlicher Körperverletzung.

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Die Polizei fuhr seinerzeit zur Zeugenbefragung ins Bethesda-Krankenhaus.

Die Polizei fuhr seinerzeit zur Zeugenbefragung ins Bethesda-Krankenhaus.

Wolfgang Westerholz

Die Polizei fuhr seinerzeit zur Zeugenbefragung ins Bethesda-Krankenhaus.

Wuppertal. Am Samstag vor zwei Wochen (25. April) hatte sich ein 37 Jahre alter Wuppertaler mit einer Schussverletzung im Bethesda-Krankenhaus gemeldet. Jetzt sitzt der drei Jahre ältere Bruder des Angeschossenen in Untersuchungshaft. Wie berichtet, war der 40-Jährige bereits an jenem Samstag als mutmaßlicher Schütze vorläufig festgenommen, dann jedoch wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Jetzt ist sich die Staatsanwaltschaft sicher, dass der 40-Jährige auf seinen jüngeren Bruder geschossen hat.

Staatsanwaltschaft: Sechs gezielte Schüsse ins Bein

Nach derzeitigem Ermittlungsstand fielen an jenem Samstag in Elberfeld sechs Schüsse. Der 37-Jährige wurde allerdings "nur" am Bein getroffen. Die Fahnder gehen davon aus, dass das absichtlich geschah, ermitteln deswegen auch "nur" wegen gefährlicher Körperverletzung, nicht wegen versuchten Totschlags oder gar Mordes.

Wie berichtet, war das angeschossene Opfer vormittags in Begleitung einer Frau im Bethesda-Krankenhaus erschienen, wurde umgehend versorgt. Lebensgefahr bestand offenbar nicht. Aber natürlich schaltete die Klinik umgehend die Kripo ein.

Warum der 40-Jährige auf seinen Bruder - beide haben die türkische Staatsangehörigkeit - geschossen hat ist unklar. Staatsanwalt Rüdiger Ihl zur WZ: "Keiner der beiden Brüder hat bislang Angaben zur Tat gemacht." Die Ermittlungen dauern an.

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