In der Lüntenbeck klagen Firmen über fehlendes Breitband.

Lüntenbeck. Eine schnellere Internetgeschwindigkeit wünschen sich die Anwohner in der Lüntenbeck. Laut Vorsitzendem der dortigen Siedlergemeinschaft, Jürgen Müller, gebe es in vielen Straßen des Quartiers lediglich eine relativ langsame DSL-6000-Leitung. „Gerade für die Firmen, die im Schloss Lüntenbeck angesiedelt sind, ist das problematisch“, berichtet Müller. Er fordert einen umfassenden Breitbandausbau in der Lüntenbeck. Nach Aussage von Guido Gallenkamp, Wuppertaler Breitbandkoordinator bei der Wirtschaftsförderung Wuppertal, stehen die Aussichten dafür grundsätzlich gut. Er verweist auf die Zusicherung von 10,6 Millionen Euro, die bereits im Dezember für die Stadt durch das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur erfolgt sei. Allerdings werde für die entsprechende Ausschreibung der Gesamtmaßnahme noch Zeit benötigt. „Wir rechnen damit nicht vor Mai“, sagt Gallenkamp. Das Auswahlverfahren werde dann wahrscheinlich noch mal sechs bis acht Wochen kosten. Erster Spatenstich könne nach optimistischer Einschätzung im Spätsommer sein. „Wann dann die Lüntenbeck an der Reihe ist, lässt sich aber noch nicht genau sagen“, erklärt der Breitbandkoordinator. Das komme auf die Ausbaustrategie des Netzbetreibers an, der sich in der Ausschreibung als bester Bieter herausstellen werde. Es laufe mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine Priorisierung aus technischen Gründen hinaus. ebi

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