Mann aus Ronsdorf wird angezeigt. Diskussionen um Hunde auf dem Scharpenacken hält an; die Stadt kontrolliert.

Auf dem Scharpenacken: Immer wieder gibt es Diskussion um nicht angeleinte Hunde, und auch dort lagen schon vergiftete Köder für Hunde aus.
Auf dem Scharpenacken: Immer wieder gibt es Diskussion um nicht angeleinte Hunde, und auch dort lagen schon vergiftete Köder für Hunde aus.

Auf dem Scharpenacken: Immer wieder gibt es Diskussion um nicht angeleinte Hunde, und auch dort lagen schon vergiftete Köder für Hunde aus.

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Auf dem Scharpenacken: Immer wieder gibt es Diskussion um nicht angeleinte Hunde, und auch dort lagen schon vergiftete Köder für Hunde aus.

Scharpenacken. Die Polizei hat einen Ronsdorfer ermittelt, der im Verdacht steht, in einem Wäldchen an der Schenkstraße mit Scherben versehene Wurststücke am Wegesrand verteilt zu haben. Zuvor hatte an Karfreitag ein 50-jähriger Hundebesitzer beobachtet, wie der Senior die Wurststückchen ausgelegt hat. Er wird sich nun einem Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz stellen müssen. Unklar ist noch, ob der Senior auch für die vor Karfreitag die Gemüter erhitzenden Taten in Frage kommt.

Denn im Bereich der Schenkstraße in Ronsdorf wurden auch schon vor Karfreitag mehrfach mit Glasscherben versehene Köder ausgelegt. Damals hatte ein Unbekannter Käsewürfel oder Fleischstücke am Wegesrand abgelegt, in denen sich ebenfalls sehr dünne Glasscherben befanden.

Glasscherben in Käsestücken

Entdeckt wurden sie damals von einer Hundebesitzerin, die mit ihrem Hund Gassi ging. Insgesamt 15 kleine Stücke Käse wurden in der Nähe des Kindergartens an der Schenkstraße entdeckt. Die Glasscherben waren hauchdünn, konnten zum Beispiel von einer zerbrochenen Glühbirne stammen – und waren nahezu unsichtbar in den Käse eingedrückt worden. Anfang Februar warnte die Polizei daher auch ausdrücklich die Eltern von Kleinkindern vor den Käsestücken. Später gab es zudem Befürchtungen, im Ronsdorfer Wäldchen könnte auch Rattengift ausgelegt worden sein.

Zäune auf dem Scharpenacken werden durchgeschnitten

In der Vergangenheit war es auf den Wuppertaler Südhöhen immer wieder zu Diskussionen gekommen, bei denen es um Hunde und die Anleinpflicht ging. Im vergangenen Jahr hatte das Land angekündigt, geschützte Wiesen auf dem Scharpenacken einzäunen zu wollen – damit diese nicht mehr von Hunden und ihrem Kot verunreinigt werden. Viele Hundebesitzer hatten dies als Schikane aufgefasst. Am WZ-Mobil schlugen damals die Wogen hoch.

Mittlerweile sind die Wiesen eingezäunt, was aber einige Hundebesitzer offenbar nicht akzeptieren. Immer wieder werden die Zäune durchgeschnitten, wie auch die Stadt bestätigte.

Die Stadt hat unter anderem deswegen begonnen, das Gelände mit Mitarbeitern des Ordnungsamtes zu kontrollieren. Zudem befindet sich Hundekot auf fast allen Wegen auf dem Scharpenacken.

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