Um vom 13. bis zum 22. November Hilfsgüter in den Osten des Landes zu bringen, werden Spenden und ein Lkw gebraucht.

Die Belohnung: ein rumänisches Kindergartenkind freut sich über Lebensmittelspenden aus Wuppertal. (Archiv-
Die Belohnung: ein rumänisches Kindergartenkind freut sich über Lebensmittelspenden aus Wuppertal. (Archiv-

Die Belohnung: ein rumänisches Kindergartenkind freut sich über Lebensmittelspenden aus Wuppertal. (Archiv-

RHW

Die Belohnung: ein rumänisches Kindergartenkind freut sich über Lebensmittelspenden aus Wuppertal. (Archiv-

Wuppertal. Dringender denn je ist die Rumänienhilfe Wuppertal (RHW) in den kommenden Wochen auf die Unterstützung aus der Stadt angewiesen: "Wenn wir unseren 32.Hilfstransport so auf die Beine stellen wollen wie vorgesehen, dann brauchen wir dazu einen weiteren 40-Tonner", berichtet Mit-Organisator Arno Gerlach auf WZ-Nachfrage.

Vom 13. bis zum 22. November will der Wuppertaler gemeinsam mit seinen Mitstreitern in den rumänischen Osten aufbrechen, um dort Einrichtungen zu unterstützen, an denen die Hilfen der Europäischen Union bislang vorbeiziehen. Doch dazu fehlt es noch an Geld, Transport-Logistik und Sachspenden.

Spendensammlung an der Bayreuther Straße Ende Oktober

Neben medizinischen Geräten, Medikamenten, Verbandstoffen und klinischen Verbrauchsartikeln hoffen die Rumänienhelfer Ende Oktober auf Wasch- und Reinigungsmittel, Decken, Bettwäsche, gut erhaltene Oberbekleidung sowie Grundnahrungsmittel. Die Hilfsgüter werden an der Lagerhalle Bayreuther Straße 20 angenommen - an folgenden Terminen: Donnerstag und Freitag, 29. und 30. Oktober, jeweils von 16 bis 19 Uhr sowie am Samstag, 31. Oktober, von 10 bis 14 Uhr. Fragen zu Sachspenden werden vorab telefonisch beantwortet.

Die Zielgebiete des Lkw-Konvois liegen in diesem Jahr sehr weit im Osten des Landes, berichtet Gerlach. Angesteuert werden kleine Krankenhäuser, Heime und Dörfer in den Zentralen und Orientalischen Karpaten sowie in der Bukowina und Moldowa-Region.

Wuppertaler Feuerwehr engagiert sich schon seit Jahren

Zu den Unterstützern der Rumänienhilfe gehört seit Jahren auch die Feuerwehr in Wuppertal, die mit großem Einsatz und ehrenamtlichem Engagement bei der Sache ist. Für einen Feuerwehr-Lkw fehlt allerdings noch ein geeigneter Anhänger - und auch ein weiterer 40-Tonner würde viele Probleme lösen - vorausgesetzt, er ist für die RHW zu finanzieren.

Wer Fragen zur Rumänienhilfe hat, erreicht ihre Ansprechpartner telefonisch: Arno Gerlach (52 09 44), Bärbel Kramer (76 08 86), Karl-Heinz Ganz (71 51 91) sowie Jürgen Luckhardt (0 20 58 / 70 599).

Die Rumänienhilfe Wuppertal (RHW) hat bei der Dresdner Bank in Wuppertal ein Spendenkonto eingerichtet und stellt bei Bedarf auch Spendenbescheinigungen aus.

Wie berichtet, kämpfen auch Wuppertals Hilfsorganisationen mit den Folgen der Weltwirtschaftskrise und dem Umstand, dass viele Unternehmen und Privatleute die gute Sache nicht mehr so unterstützen können wie noch vor wenigen Jahren. Mit fünf Lastwagen wollen die Helfer im November aufbrechen.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer