Auch das Gorillaweibchen Rosi ist erneut an Brechdurchfall erkrankt.

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Gorilla Vimoto ist stabil, er muss sich aber noch eine Weile hinter den Kulissen erholen.

Gorilla Vimoto ist stabil, er muss sich aber noch eine Weile hinter den Kulissen erholen.

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Gorilla Vimoto ist stabil, er muss sich aber noch eine Weile hinter den Kulissen erholen.

Wuppertal. Eine Sorge aus dem alten Jahr nimmt der Wuppertaler Zoo in das Jahr 2014 mit: Gorilla-Mann Vimoto (17) ist wieder erkrankt. Erst vor wenigen Tagen durfte Vimoto, der seit August an einer lebensgefährlichen Viruserkrankung mit Brechdurchfall litt, zu den fünf Gorilla-Weibchen Lomela, Rosi, Ukiwa, Grace und Mah-Mah in das Gehege zurückkehren.

Die Gründe für den Rückfall sind noch nicht bekannt

Doch nun sind bei Vimoto und Weibchen Rosi die alten Symptome wieder aufgetreten. „Was die Ursache für die erneute Erkrankung ist, kann zum jetzigen Zeitpunkt niemand sagen. Das wäre reine Spekulation“, erklärt Zoo-Kurator André Stadler auf Anfrage der WZ.

Besonders schlimm erwischt hat es erneut Vimoto, während es Rosi ein wenig besser geht. Tierärztin Dr. Maya Kummrow musste den Gorilla erneut narkotisieren und mit Infusionen behandeln. Möglicherweise werden weitere Infusionen unter Narkose folgen.

Im August waren fünf der sechs Gorillas erkrankt. Während sich die Weibchen relativ schnell erholten, verschlechterte sich Zustand von Vimoto im Herbst. Wochenlang trank und fraß der Gorilla nicht. Mit Infusionen und Bluttransfusionen konnte er gerettet werden. ab

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