In der Nacht ist es zum einem größeren Polizeieinsatz am Platz der Republik in Wuppertal gekommen. Anwohner hatten gegen 2.30 Uhr die Polizei alamiert.

Syb Polizei
Symbolbild.

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Patrick Seeger

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Wuppertal. In der Nacht ist es zum einem größeren Polizeieinsatz am Platz der Republik in Wuppertal gekommen. Aufmerksam geworden war die Polizei auf die Vorgänge, als Beamte bei einer zufälligen Kontrolle auf zwei Rocker stießen. Zeitgleich hätten sich Zeugen gegen 2.30 Uhr bei der Polizei gemeldet und von den bewaffneten Männer berichtet.

Die ersten Beamten vor Ort trafen auf mehr als 30 Personen, die laut Polizei der Rocker-Szene zugeordnet werden konnten und sich nicht kontrollieren lassen wollten. Daraufhin alamierten die Polizisten weitere Kräfte zur Unterstützung, auch Polizeihunde und ein Hubschrauber wurden eingesetzt. Die Beamten kontrollierten 33 Personen und Fahrzeuge aus Wuppertal, Remscheid, Köln, Duisburg und Gelsenkirchen. Dabei wurden Schlagstöcke, Hantelstangen, Messer sowie vier Rocker-Kutten sichergestellt.

Streitigkeiten zwischen etwa 20 Mitgliedern der Gruppe "Osmanen Germania" und 13 Rivalen

Wie die Polizei mitteilt waren die Gründe für das Aufeinandertreffen Streitigkeiten innerhalb des Boxclubs "Osmanen Germania" - 20 Mitglieder standen 13 Rivalen aus dem näheren Umfeld des Clubs gegenüber. „Ob tatsächlich eine Schlägerei zwischen den beiden Gruppen bevorstand, ist momentan schwierig zu beurteilen“, hieß es seitens der Polizei am Dienstmorgen. Möglicherweise habe es sich bei den 13 Rivalen der „Osmanen“ um Aussteiger gehandelt. Auch dazu dauern laut Polizei die Ermittlungen noch an.

Nach der Kontrolle der Personen sprachen die Polizeibeamten mehrere Platzverweise aus. Außerdem wurde gegen eine Person ein Strafverfahren eingeleitet. Zwei Personen wurden in Gewahrsam genommen. Die Ermittlungen zu dem Zwischenfall dauern an, Es wird unter anderem wegen möglicher Verstöße gegen das Waffenrecht und wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs ermittelt. 

Ob eine gewalttätige Auseinandersetzung droht, sei zwar nicht ausgemacht; „klar ist aber, dass wir die Szene im Blick behalten müssen“, sagte eine Sprecherin der Polizei. Die Ermittler arbeiteten mit Kollegen aus anderen Städten daran, die Hintergründe für das Aufeinandertreffen zu klären.  „Dafür benötigen wir aber auch Zeugen, die aus den Gruppierungen stammen. Das ist ein schwieriges Unterfangen.“ fred/juk

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