Der Wuppertaler Superintendent wird Personalchef der Landeskirche.

Manfred Rekowski
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Manfred Rekowski

Wuppertal/Bad Neuenahr. Der Wuppertaler Superintendent Manfred Rekowski (52) wurde am heutigen Donnerstagvormittag von  der Evangelischen Kirche im Rheinland  in die Kirchenleitung gewählt. Als Oberkirchenrat soll er die Abteilung Personal im Landeskirchenamt leiten. Für Wuppertal bedeutet die Wahl, Abschied von Rekowski nehmen zu müssen.

„Ich habe die Aufgabe als Superintendent des Kirchenkreises Wuppertal sehr gerne wahrgenommen", sagte Rekowski vor der Synode. Die Wahl sei zugleich ein großer Vertrauensbeweis, die neue Aufgabe eine große Herausforderung.

Mit seiner Einführung zum Oberkirchenrat endet sein Dienst in Wuppertal am 20. Februar. Wie die Evangelische Kirche Wuppertal mitteilt, soll die Verabschiedung von Manfred Rekowski vermutlich Anfang Februar in der Gemarker Kirche stattfinden. Für die Wahl des Superintendenten wird sich die Kreissynode voraussichtlich am 25. März treffen. In der Zwischenzeit übernimmt die Assessorin Ilka Federschmidt, bisher die Stellvertreterin von Rekowski, dessen Aufgaben.

Rekowski leitet seit 1993 die Evangelische Kirche in Wuppertal, zunächst als Superintendent des Kirchenkreises Barmen, nach der Fusion der beiden Wuppertaler Kirchenkreise im Jahre 2005 als Superintendent des Kirchenkreises Wuppertal.

In Ostpreußen geboren kam er im Alter von fünf Jahren durch Übersiedlung der Familie in die Bundesrepublik und verbrachte seine Kindheit im Ruhrgebiet und im Rhein-Sieg-Kreis, wo er auch sein Abitur ablegte. Nach dem Studium in Bethel, Marburg, Bochum und Wuppertal begann er 1982 sein Vikariat in Wuppertal-Barmen und trat dort 1986 seine erste Pfarrstelle in Wichlinghausen an. Rekowski ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder und wohnt in Wuppertal-Wichlinghausen.

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