Gesundheitsfördernd ist das Reizklima beim WSV nie gewesen. Dies haben nicht nur Legionen von Trainern erfahren müssen, sondern mit Achim Weber, Georg Kreß und Carsten Pröpper zuletzt auch die Manager und Sportdirektoren. Sie haben sich bei dem Versuch aufgerieben, den WSV nach oben zu bringen und gleichzeitig den Forderungen und Vorgaben des Vorstandes und vor allem von Präsident Friedhelm Runge zu entsprechen.

Carsten Pröpper hat gesundheitliche Gründe für seinen Abschied angeführt. Genau wie bei seinen Vorgängern dürfte aber auch ein gehöriger Schuss Resignation eine Rolle spielen. Und die Erkenntnis, dass in Wahrheit der WSV mit seinen aktuellen Führungsstrukturen unter Friedhelm Runge der Patient ist.

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