Arbeitskreis diskutiert noch, wie die frisch gewonnenen Daten strukturiert werden sollen.

Arbeitskreis diskutiert noch, wie die frisch gewonnenen Daten strukturiert werden sollen.
Ab 1. März soll Wuppertal einen neuen Mietspiegel haben – davon geht Hermann-Josef Richter, Vorsitzender von Haus & Grund Wuppertal und Umgebung, aus. Archiv

Ab 1. März soll Wuppertal einen neuen Mietspiegel haben – davon geht Hermann-Josef Richter, Vorsitzender von Haus & Grund Wuppertal und Umgebung, aus. Archiv

Anna Schwartz

Ab 1. März soll Wuppertal einen neuen Mietspiegel haben – davon geht Hermann-Josef Richter, Vorsitzender von Haus & Grund Wuppertal und Umgebung, aus. Archiv

„Ich gehe davon aus, dass wir ab 1. März einen neuen Mietspiegel haben.“ Optimistisch äußert sich Hermann-Josef Richter, Vorsitzender des Eigentümerverbands „Haus & Grund Wuppertal und Umgebung“. Nach der langen Beratung werde es wohl eine einvernehmliche Lösung geben.

Damit wäre dann im zweiten Anlauf endlich eine aktuelle Übersicht über die ortsübliche Vergleichsmiete geschafft. Noch sollen sich die Daten in der Abstimmung befinden. In der nächsten Ratssitzung am 20. Februar soll das Zahlenwerk beschlossen werden. Der derzeit geltende Mietspiegel basiert auf fortgeschriebenen Daten von 2009. Ein erster Anlauf zu einem neuen qualifizierten Mietspiegel war 2015 gescheitert. Der Fragebogen an Mieter und Vermieter war zu komplex, der Rücklauf zu gering, die Daten ließen sich nicht auswerten.

In der Folge wurde beschlossen, ein Fachinstitut mit der Datenerhebung zu beauftragen. Das verschickte 9000 Fragebögen an Vermieter in der Stadt, in denen sie Auskunft über zum Beispiel Größe, Alter, Ausstattung, Modernisierungen und Mietpreis ihrer Wohnung geben sollten.

Das Institut Inwis hat die zurückgeschickten Fragebögen inzwischen ausgewertet, nun gehe es noch um die Strukturierung der Daten, heißt es von Seiten der Stadt. Damit befasst sich der Arbeitskreis aus Interessenvertretern, in dem Stadt sowie Eigentümer- und Mieterverbände vertreten sind. Es gehe darum, in welche Größenklassen die Wohnungen eingeteilt, wie Wohnlagen gewichtet und wie Zu- und Abschläge für Merkmale wie Aufzug oder Balkon gewertet werden.

Vor dem endgültigen Beschluss will sich keine beteiligte Partei zu Details äußern.

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