Die SPD fordert einen größeren Abstand der Bügel.

Die SPD fordert einen größeren Abstand der Bügel.
Viele Umfahrungsschranken – wie hier im Vonkeln – zwingen die Radfahrer zum Absteigen. Die wünschen sich, dass sie die Bügel leicht umfahren können. Archiv

Viele Umfahrungsschranken – wie hier im Vonkeln – zwingen die Radfahrer zum Absteigen. Die wünschen sich, dass sie die Bügel leicht umfahren können. Archiv

Stefan Fries

Viele Umfahrungsschranken – wie hier im Vonkeln – zwingen die Radfahrer zum Absteigen. Die wünschen sich, dass sie die Bügel leicht umfahren können. Archiv

Cronenberg. Mehr Platz zwischen den sogenannten Umfahrungsschranken auf der Sambatrasse beantragt die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Cronenberg. Viele Radfahrer könnten sie nicht passieren, ohne abzusteigen, auch Zwillingskinderwagen oder Elektro-Rollstühle passten nicht hindurch.

Gefährlich und unüberwindlich

„Gefährlich“ seien diese Schranken und für manche ein „unüberwindliches Hindernis“, heißt es in dem Antrag. Bemängelt wird auch der unterschiedliche Abstand: Mal sei der Durchlass bis zu 2,50 Meter breit, an anderer Stelle sei nur 1,40 Meter Platz. Ein Mindestabstand von 2,50 Metern überall sei wünschenswert.

„Sie sollen selbstverständlich nicht ganz entfernt werden“, erläutert Fraktionssprecher Hans-Peter Abé. Denn die Schranken seien wichtig, um Autofahrer und Reiter am Zugang auf die Trasse zu hindern. Der Abstand sollte so sein, „dass auch ungeübte Radfahrer sie gut umfahren können“.

Sein Fraktionskollege Oliver Wagner schlägt vor, jeweils nur die rechts stehende Schranke stehen zu lassen – so wie an der Straßenquerung Burgholz.

Klaus Lang vom ADFC Wuppertal-Solingen freut sich, dass die SPD dieses Thema aufgreift: „Dis sind wirklich ein Ärgernis. Wir haben das immer wieder angemahnt.“ Der ADFC sei bei der Planung der Trasse 2005 eingebunden gewesen. Mit dem damaligen Fahrradbeauftragten Rainer Widmann sei man sich einig gewesen, dass dort schräg aufgestellte Schranken stehen sollen, die sich nicht überlappen. Diese wären von den Radlern leicht zu umfahren gewesen. Am Ende habe die Stadt aber die jetzt dort vorhandenen Schranken aufgestellt. Wenn diese durch bessere Modelle ersetzt werden, „dann rennen Sie bei uns offene Türen ein“.

Klaus Lang findet sogar einige Schranken überflüssig: „Ich könnte mir vorstellen, dass man an einigen Querungen Fußgängern und Radlern Vorrang geben könnte.“ Das beziehe er auf Kreuzungen im Wald und solche an ruhigen Nebenstraßen, an denen es nur wenig Autoverkehr gibt, dafür aber viele Spaziergänger und Fahrradfahrer die Trasse nutzen.

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