Mit Katzen eher weniger zu tun hat der Pussy-Cat-Club in Vohwinkel.
Mit Katzen eher weniger zu tun hat der Pussy-Cat-Club in Vohwinkel.

Mit Katzen eher weniger zu tun hat der Pussy-Cat-Club in Vohwinkel.

Andreas Fischer

Mit Katzen eher weniger zu tun hat der Pussy-Cat-Club in Vohwinkel.

Stuttgart. Die Betreiber der "Pussy-Club"- Bordelle haben zum Prozessauftakt vor dem Stuttgarter Landgericht geschwiegen. Die Staatsanwaltschaft wirft den fünf Angeklagten Menschenhandel und Sozialversicherungsbetrug vor. Sie sollen sehr junge Frauen in den vier sogenannten "Flatrate"-Bordellen in Fellbach, Wuppertal, Heidelberg und Berlin beschäftigt haben. Zudem sollen die 22- bis 29-jährigen Verdächtigen die Prostituierten in der Buchhaltung als "Selbstständige" geführt haben, um Sozialversicherungsbeiträge zu sparen. Rund 2,3 Millionen Euro seien so hinterzogen worden.  

In Wuppertal hatten Anwohner gegen das Bordell an der Vohwinkeler Spitzwegstraße protestiert und einen Sperrbezirk gefordert. Im Juli 2009 fand dort eine Polizei-Razzia statt.  Schon damals soll es um den Verdacht der Hinterziehung von Sozialversicherungsbeiträgen gegangen sein. 

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