Vier Männer wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt. 14 Zeugen sind geladen; Opfer tritt als Nebenkläger auf.

Symbol Justitia

Matthias Hiekel/dpa

Vohwinkel. Der Prügelangriff während des Flohmarkts in Vohwinkel im Jahr 2011 wird ab morgen Vormittag gerichtlich aufgearbeitet. Vier Männer (21, 24, 25, 29) müssen sich wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung vor dem Jugendschöffengericht verantworten. Wie berichtet, sind die vier Angeklagten zum Teil einschlägig vorbestraft. Der 21-Jährige befindet sich derzeit in anderer Sache in Strafhaft.

Laut Anklage hat das Quartett am 25. September 2011 um 3.20 Uhr während der Aufbauphase des Vohwinkeler Flohmarkts gezielt Personen des linken Spektrums angegriffen und mit Schlagstöcken verletzt.

Bisher sind 14 Zeugen geladen zu den beiden Prozessterminen geladen. Eines der Opfer tritt als Nebenkläger auf. spa

Im Fall des Pfefferspray-Angriffs auf Besucher eines Aufklärungsfilms über Neonazis am 30.  November 2010 im und am Cinemaxx hat die Staatsanwaltschaft nach WZ-Informationen Anklage gegen zehn Personen, die der Neonazi-Szene in Wuppertal und außerhalb zugerechnet werden, erhoben. Über die Zulassung der Anklage zum Reizgas-Angriff ist noch nicht entschieden.

Ende 2012 zog die Polizei Bilanz zu ihrem Projekt „Hellwach – gegen Rechtsextremismus“. Durch Kontrolle und Registrierung der Szene habe es einen signifikanten Rückgag extremistischer Straftaten gegeben.

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