Allein in Wuppertaler sind mehr als 150.000 Karten betroffen.

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Bei bundesweit mehr als 30 Millionen EC- und Kreditkarten kann es weiterhin zur Verweigerung der Transaktion durch Automaten oder Kartenlesegeräten kommen; beispielsweise beim bargeldlosen Bezahlen. Grund ist ein Softwarefehler der Mikrochips, welche die Jahreszahl 2010 falsch verarbeiten.

Bei bundesweit mehr als 30 Millionen EC- und Kreditkarten kann es weiterhin zur Verweigerung der Transaktion durch Automaten oder Kartenlesegeräten kommen; beispielsweise beim bargeldlosen Bezahlen. Grund ist ein Softwarefehler der Mikrochips, welche die Jahreszahl 2010 falsch verarbeiten.

dpa

Bei bundesweit mehr als 30 Millionen EC- und Kreditkarten kann es weiterhin zur Verweigerung der Transaktion durch Automaten oder Kartenlesegeräten kommen; beispielsweise beim bargeldlosen Bezahlen. Grund ist ein Softwarefehler der Mikrochips, welche die Jahreszahl 2010 falsch verarbeiten.

Wuppertal. Allein 150.000 EC- und Kreditkarten von Kunden der Wuppertaler Sparkasse sind von dem 2010-Fehler betroffen, wie Jürgen Harmke, Sprecher der Sparkasse, bestätigte. Aufgrund der schnellen Reaktion der Sparkasse funktionieren seiner Auskunft nach jedoch derzeit sämtliche Geldautomaten, so dass die Kunden wieder wie gewohnt ihr Geld abheben können. Auch die Einzelhändler, deren EC-Lesegeräte Probleme mit den EC-Karten hatten, können aufatmen. Laut Harmke reichte eine neue Programmierung der Lesegeräte, so dass bei diesen Händlern wieder bargeldlos bezahlt werden kann. 

Schwieriger wird es für Wuppertaler, die derzeit im Ausland sind oder eine Reise in den nächsten Wochen geplant haben. Um diese Kunden aufzuklären, hat die Sparkasse eine Hotline geschaltet, die an sieben Tagen in der Woche erreichbar ist: Montag bis Freitag 8 bis 22 Uhr, Samstag und Sonntag 8 bis 15 Uhr. Die Rufnummer im Wuppertaler Ortsnetz: 4 88 24 24 (aus dem Ausland 0049202/4882424). Unter der Rufnummer sind laut Sparkasse Mitarbeiter zu erreichen, die auf dem schnellstmöglichen Weg Bargeld ins Ausland senden können.Bei Wuppertaler Volksbank steht derzeit noch nicht fest, wie viele Kunden beziehungsweise deren EC- und Kreditkarten von dem Fehler betroffen sind. "Wir sind dabei, das zu eruieren", erklärte Markus Lortzer, Leiter des Vertriebsmanagements, auf WZ-Anfrage.

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