Das Ende der Amtszeit von Melissa I und Felix I sowie Ute II und Burkhard II lässt bei den Karnevalisten einige Tränen fließen.

Das Ende der Amtszeit von Melissa I und Felix I sowie Ute II und Burkhard II lässt bei den Karnevalisten einige Tränen fließen.
Kinderprinz xxxxx muss seine Kette und das Zepter mit dem Ende der Session wieder abgeben.

Kinderprinz xxxxx muss seine Kette und das Zepter mit dem Ende der Session wieder abgeben.

Stefan Fries

Kinderprinz xxxxx muss seine Kette und das Zepter mit dem Ende der Session wieder abgeben.

Seit Aschermittwoch sind Ute II und Burkhard II wieder lediglich Frau Puzsoma und Herr Kreibig, denn auch im Karneval werden Spitzenämter nur auf Zeit vergeben. Für die Karnevalisten war das Anlass, am Dienstagabend nochmals fröhlich, aber auch mit Wehmut in der Hako-Event-Arena zu feiern. Wilfried Michaelis, Präsident des CCW (Carneval Comitee Wuppertal), hatte sich zur Verabschiedung der närrischen Kinder-Tollitäten Felix II und Melissa I sowie Burkhard II und Ute II in einen leuchtend-farbigen Brokat- Cut geworfen. „Abschied ist schon traurig genug. Da muss ich nicht auch noch einen schwarzen Anzug tragen“, begründete er seine Kleiderwahl.

Melissa und Felix hatten bei ihrem Einzug Päckchen mit Papiertaschentüchern unters Volk geworfen, und die fanden alsbald vielfache Verwendung. Zunächst hatte ihnen Bürgermeisterin Maria Schürmann bescheinigt, welch großartige Repräsentanten für den Wuppertaler Karneval die beiden gewesen seien.

Susanne Junge, die das Kinderprinzenpaar während der Session betreut hatte und bestätigte, dass ihr die beiden ans Herz gewachsen seien, musste bei der Verabschiedung ebenso mit den Tränen kämpfen wie Felix II. Der hatte mit Melissa und dem jugendlichen Hofstaat noch mal den Prinzentanz inszeniert. Aber als die Insignien seiner „Macht“ auf ein purpurrotes Kissen gelegt wurden, da standen ihm und vielen anderen die Tränen in den Augen.

Etwas weniger emotional war dann die Verabschiedung von Ute II und Burkhard II, die ihre zweite Session als Prinzenpaar souverän gemeistert hatten. „Es war eine schöne Zeit. Und weil ich ein positiver Mensch bin, erinnere ich mich sowieso nur an das Gute“, meinte er mit monarchischer Gelassenheit. Zu den wichtigsten Programmpunkten in der Hako-Event-Arena gehörte die Prämierung der Wagen und Fußgruppen im Rosensonntagszug. Da gab es Gold für den Wagen der KaGe „Flotte Sohle“, gefolgt von dem der „Funken Blau-Gold“ und den der Weinberger Funken.

Beste Fußgruppe wurden die flotten Mädels der Großen Wuppertaler Damen-KaGe vor dem Stammtisch „Halle Hallepape“ und den „Fidelen Jungens“.

Ein wenig herrschte Tristesse, weil am Aschermittwoch alles vorbei ist, aber CCW-Präsident Michaelis, der die Zeit seit dem 11.11. lobte, sprach es schonungslos aus: „Man kann die Session nicht verlängern.“

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