WZ kocht

Kochtalente zauberten bei Wupper-Küchen ein tolles Menü

Bei so einer guten Stimmung konnte ja nur ein köstliches Menü herauskommen.
Bei so einer guten Stimmung konnte ja nur ein köstliches Menü herauskommen.

Bei so einer guten Stimmung konnte ja nur ein köstliches Menü herauskommen.

Sanda Keßeler und Juliane Wedding kochten für die WZ mit.

Andreas Fischer, Bild 1 von 2

Bei so einer guten Stimmung konnte ja nur ein köstliches Menü herauskommen.

Kurz nach halb acht in der großen Showküche von Wupper-Küchen: Verena Rösner hat ihre Nachspeise bereits zubereitet. Eine Himbeer- und eine Schokomousse mit leckerer Mascarponecreme. Jetzt bleibt Zeit, um schon mal das Baguette zu schneiden. Claudia Engelmann, die für die Antipasti verantwortlich ist, schaut kurz, was die frischen Paprika machen, die sie vorhin in den Ofen geschoben hat. Dorthin wirft auch Steffi Lenschen immer wieder einen Blick. Wird ihr das Rinderfilet, eingelegt in Alpenheu, hier genauso gut gelingen wie zu Hause?

Um es vorweg zu nehmen: Ja, es ist gelungen! Die drei Wuppertalerinnen, die jeweils mit einer Vor-, Haupt- und Nachspeise bei der Aktion„WZ kocht“ teilgenommen und den gemeinsamen Kochabend gewonnen hatten, stellten ihr Können unter Beweis. Diesmal, und das war das Besondere beim Finalabend in der Showküche von Wupper-Küchen an der Uellendahler Straße, machten sie das als Team. Jede Gewinnerin hatte eine Begleitung zu dem Abend mitgebracht und gemeinsam bereiteten sie das Drei-Gänge-Menü zu.

All das unter der souveränen Anleitung von Chef de Cuisine Christiane Kirschbaum von der gleichnamigen Kochschule in Wuppertal. Sie veranstaltet regelmäßig Kochkurse und kulinarische Firmenevents und war begeistert, wie gut die Gewinnerinnen von „WZ kocht“ von Beginn an harmonierten.

Nach einer kurzen Einweisung in die High-Tech-Küche ließ sie die Hobbyköchinnen einfach machen und beriet oder unterstützte nur, wenn es nötig war. Ihre selbst gemachten Pestos auf Brotchips waren zudem die perfekte Stärkung vorab. Hier griff jeder gern zu. Die kompletten Zutaten hatte Ralf Bartsch, Geschäftsführer von Wupper-Küchen, vorab besorgt. Auch das getrocknete Alpenheu, das dem Rinderfilet später sein ganz besonderes Aroma verlieh. Kochevents hat Ralf Bartsch schon häufiger veranstaltet. Während bereits köstliche Düfte das Küchenstudio erfüllten, stand für ihn fest: „So was machen wir jetzt noch öfter.“

Zumal sich Wupper-Küchen nicht nur als perfekte Location fürs Kochen, sondern auch fürs Genießen entpuppte: Home-Stylistin Ute Wagner vom Raumwerk hatte auf wunderbare Weise die Tische dekoriert.

Das perfekte Ambiente, um sich das gemeinsame Menü der Gewinnerinnen Verena Rösner, Steffi Lenschen und Claudia Engelmann auf der Zunge zergehen zu lassen.

Gewinner-Gerichte

Claudia Engelmann:
Vorspeise mit Antipastikreation aus Paprikaschoten, Auberginen, Zucchini und Champignons

Steffi Lenschen:
Hauptspeise mit in 30 Gramm Alpenheu gedämpftem Rinderfilet, als Beilage Spargelrisotto mit Pinienkernen

Verena Rösner:
Nachspeise mit Schokoladen- und Himbeermousse 

WZ kocht

Unsere Siegerrezepte zum nachkochen!

Vorspeise: Antipasti

Zutaten:
•1 kl. Flasche Olivenöl
•4 Knoblauchzehen, zerdrückt, nach Geschmack auch mehr
•4 EL Kräuter, italienische, getrocknet
•Salz und Pfeffer
•6 Paprikaschoten, rot und gelb
•4 Zucchini, je nach Größe
•2 Auberginen
•500g Champignons
•500g Zwiebeln, rot, in Ringen geschnitten
•1 EL Balsamico – Reduktion

Zubereitung:
Den Ofen auf ca. 250 Grad vorheizen.

1 Tasse Öl in eine Schüssel geben und mit Knoblauch, Kräutern, Pilzpulver, reichlich Salz und Pfeffer verrühren.

Paprikaschoten putzen und in breite Streifen schneiden. Zucchini und Auberginen in Scheiben schneiden (ca. 1 cm dick). Pilze putzen und ebenfalls in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Gemüse zusammen mit den Zwiebelringen in das Kräuteröl geben und mit den Händen kräftig vermengen, bis alles Gemüse von Öl benetzt ist. Gemüse auf Backblechen verteilen – möglichst nicht übereinander, damit es besser gart und bräunt. Bleche (maximal 3) in den heißen Ofen schieben und ca. 20 Minuten backen, bis das Gemüse gar und vor allem schön braun ist. Das kann, je nach Backofen und Feuchtigkeit des Gemüses, länger oder kürzer dauern.

Das heiße, gegarte Gemüse in eine Auflaufform oder Schüssel schichten und zuerst mit der Balsamicoreduktion beträufeln und anschließend mit so viel Olivenöl begießen, dass alles abgedeckt ist. Falls es als warmer Salat genossen werden soll, mehr Balsamico und weniger Öl nehmen und gleich warm servieren. Sonst einen Tag durchziehen lassen. Evtl. nochmal mit Salz nachwürzen und kalt servieren.

 

Hauptgericht: In Heu gedämpftes Rinderfilet

Zutaten:
Für 4 Portionen

•60 g Butter
•20 g Mehl
•12 kleine Schalotten
•30 g Zucker
•100 ml roter Portwein
•100 ml Rotwein
•200 ml Kalbsfond
•2 Stiele Thymian
•4 Stiele Estragon
•600 g Rinderfilet, (aus der Mitte; gleichmäßig dick, ca. 20 cm lang)
•Pfeffer
•1 El Öl
•30 g Alpenheu, (im Internet erhältlich)
•Salz
•grobes Meersalz

Zubereitung:
40 g Butter mit dem Mehl verkneten und in Folie gewickelt 30 Minuten einfrieren

Schalotten pellen und im Dämpftopf in der restlichen Butter glasig andünsten. Mit Zucker bestreuen und leicht karamellisieren lassen. So bekommt die Sauce eine schöne Farbe und einen leichten Karamellgeschmack.

Mit Port- und Rotwein ablöschen, mit Kalbsfond auffüllen. Thymian und 2
Stiele Estragon zugeben und aufkochen.

Rinderfilet rundum mit Pfeffer würzen. Öl in einer Pfanne erhitzen und das Filet auf allen Seiten scharf anbraten. Heu in den Dämpfeinsatz legen und das Filet hineinlegen. Durch das Heu erhält das Fleisch ein leicht grasiges Kräuteraroma. Einsatz in den Dämpftopf hängen, Filet zugedeckt über dem Rotweinsud bei mittlerer Hitze 20 Minuten
dämpfen. Siebeinsatz mit dem Deckel vom Topf nehmen. Rinderfilet darin 5 Minuten warm halten und ruhen lassen.

Mehlbutter in Flöckchen in den kochenden Sud einrühren, 1 Minute kochen lassen, bis der Sud gebunden ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Restliche Estragonblätter von den Stielen zupfen, grob schneiden. Filet aus dem Heu nehmen und in 4 Scheiben schneiden. Mit Sauce und Estragon anrichten, mit Meersalz würzen. Dazu passen kleine Pellkartoffeln und Prinzess Bohnen.

Besonders aromatisch wird die Sauce, wenn sie zuletzt noch 1 Tl Orangenöl zugeben.

 

Beilage: Spargelrisotto

Zutaten:
Für 5 Portionen

•Frühlingszwiebeln
•200 g Risottoreis
•20g Butter
•500 ml Gemüsebrühe
•60ml Weißwein
•200 g grüner Spargel
•1 TL Butter
•Zucker
•Salz
•Pfeffer
•20g Pinienkerne
•20g geriebener Parmesan

Zubereitung:
Das Weiße der Zwiebeln würfeln, mit Risottoreis in Butter glasig andünsten. Gemüsebrühe aufkochen. Risottoreis mit Weißwein ablöschen, so viel heiße Brühe zugeben, dass der Reis bedeckt ist. Offen bei mittlerer Hitze quellen lassen, bis die Brühe aufgesogen ist, dabei ab und zu rühren.

Mit der übrigen Brühe ebenso verfahren, bis der Reis gar ist (ca. 25 Min.).Den grünen Spargel im unteren Drittel schälen. Holzige Enden abschneiden, Stangen in Stücke schneiden. In Butter und etwas Zucker 5 Min. anbraten, salzen und pfeffern. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten.

Spargel zusammen mit dem geriebenem Parmesan unter den Reis mischen. Mit Pinienkernen bestreut servieren.

 

Nachspeise: Schoko-Himbeer-Mousse

Zutaten:
für ca. 7-8 Gläser (á 220 ml)

Für die Schokomousse:
•150 g weiße Schokolade
•200 g Sahne
•250 Mascarpone

Für die Himbeermousse:
•400 g TK-Himbeeren (frische sind mir hierfür zu schade)
•50 g Zucker
•1 frisches Eiweiß
•1 Prise Salz
•100 g Sahne
•1 Pck. Vanillezucker
•4 Blatt Gelatine

Für die Deko:
•2-3 Himbeeren/Glas
•ca. 60 g weiße Schokolade

Zubereitung:
Weiße Schokolade hacken und in kleine Schale füllen. Sahne in einem kleinen Topf kurz aufkochen und über die Schokolade geben. Abgedeckt ca. 5 Min. ziehen lassen. Glatt rühren nach dem Abkühlen mit einem Handrührgerät steif schlagen. Mascarpone cremig rühren und unterrühren.

Für die Himbeermousse Himbeeren (auch gefroren) mit Zucker weich kochen. Durch ein Sieb streichen. Gelatine in Wasser einweichen und in der heißen, nicht kochenden, Mousse auflösen. Eiweiß mit Salz steifschlagen und vorsichtig unter das Püree heben. Sahne mit Vanillezucker steif schlagen und ebenfalls unterheben.

Himbeermousse mit Schokoladenmousse Stück für Stück mischen bis ein schöner Rosaton entsteht. Rest Schokomousse in Gläser füllen. Himbeermousse auf die Schokomousse geben. Mit einem Löffel leicht marmorieren. Im Kühlschrank gut durchkühlen lassen. Mit Schokoraspel (geht gut mit einem Sparschäler) und Himbeeren dekorieren und servieren. Guten Appetit!

WZ kocht

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