25 Autohäuser präsentierten am Otto-Hausmann-Ring ihre neuesten Modelle. Auch Elektromobilität war ein großes Thema.

„Später möchte ich auch mal ein schickes Auto fahren“, dachte sich wohl Ryan. Ans Gaspedal kam er am Sonntag aber noch nicht.
„Später möchte ich auch mal ein schickes Auto fahren“, dachte sich wohl Ryan. Ans Gaspedal kam er am Sonntag aber noch nicht.

„Später möchte ich auch mal ein schickes Auto fahren“, dachte sich wohl Ryan. Ans Gaspedal kam er am Sonntag aber noch nicht.

Andreas Fischer

„Später möchte ich auch mal ein schickes Auto fahren“, dachte sich wohl Ryan. Ans Gaspedal kam er am Sonntag aber noch nicht.

Wuppertal. Schauen, Preise vergleichen, sich reinsetzen und gegebenenfalls auch eine Probefahrt machen – unter diesem Motto stand am Sonntag die 2. WZ-Autoschau Wuppertal auf dem Gelände der Westdeutschen Zeitung am Otto-Hausmann-Ring. Mehr als 5000 Besucher nutzten bei sonnigem, cabrio-affinem Wetter die Gelegenheit, um zwischen mehr als 100 Autos zu flanieren. Vom Kleinwagen bis zur Nobelkarosse reichte der Fuhrpark.

Zahlreiche Angebote rund um die Welt der Mobilität rundeten das Programm ab: Die Landesverkehrswacht NRW lud die Besucher zum Seh- und Reaktionstest, die Polizei informierte über Unfallvorsorge, zum Thema „Autokredite“ standen Experten der Stadtsparkasse Wuppertal bereit.

Moderatorin Petridou plaudert mit den Ausstellern über ihr Angebot

Im Mittelpunkt des Besucherinteresses stand außer den Autos auch die Moderation von Panagiota Petridou, die gemeinsam mit Co-Moderator Erdinc Özcan-Schulz über das Gelände ging, an den Ständen etwas mit den Ausstellern plauderte, die eine oder andere technische Frage stellte und mitunter auch von ihren Erfahrungen mit der einen oder anderen Automarke berichtete.

So erzählte sie am Toyota-Stand, dass ihre Mutter seit Jahren einen Kleinwagen derselben Marke (Farbe: grün, Getriebe: Automatik) fährt und dass die Moderatorin der Vox-Sendung „Biete Rostlaube, suche Traumauto“ bei ihrem USA-Urlaub mit einem Ford Mustang von Vancouver nach Las Vegas gefahren war. Das sei eine tolle Sache gewesen, eine kleine Einschränkung gab es aber auch: „Der Koffer passte nicht in den Kofferraum.“

Zwischen den Gesprächen hatte Petridou trotz des Termindrucks immer noch Zeit, um mit den Besuchern zu schäkern oder Freunde beziehungsweise den ehemaligen Handballtrainer zu grüßen. Lediglich die Bitte um eine Autogrammkarte musste sie abschlägig bescheiden. Zum Glück lebt man ja mittlerweile im digitalen Zeitalter: Selfies sind einfacher und schneller zu machen, dem Smartphone sei Dank.

Mitunter hatte die TV-Moderatorin griechischer Herkunft auch wichtige Tipps für die Branche in petto. „Hände aus den Taschen. Das macht man nicht als Verkäufer“, mahnte sie am Stand der koreanischen Marke SsangYong (koreanisch für Zwillingsdrache). Petridou weiß, wovon sie spricht: Die Solingerin ist gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau und hat als Autohändlerin gearbeitet. Dabei war sie so erfolgreich, dass sie drei Jahre hintereinander zur Autoverkäuferin des Jahres gekürt wurde.

Und dabei hat sie offenbar mittlerweile auch eine Vorbildfunktion erreicht. So gestand die Verkäuferin Didem Tur vom Autohaus Eylert, dass sie den Beruf gewählt habe, nachdem sie Petridou im Fernsehen gesehen hatte: „Ich habe gesagt, ich möchte das machen, was Frau Petridou macht.“ Sie sei von Haus aus „ein offener Mensch“, sagte Tur. Die Besucher selbst zeigten sich mit dem Angebot weitgehend zufrieden. „Wir wollen uns informieren“, sagte Hermann Dannenberg, dessen Frau gerade erfolgreich einen Seh- und Reaktionstest bei der Verkehrswacht absolviert hatte. „Vermisst“ habe man allerdings Angebote aus dem Bereich „Geländewagen“.

Das Publikum war altersmäßig gut durchmischt. Außer Familien und Autoveteranen fanden sich auch viele jüngere Gäste: Dazu zählte auch Denis Kubica. Er war mit Freundin Izabela Kele gekommen. Noch fährt er zwar Motorrad, wolle sich aber trotzdem mal die Autos anschauen, erklärte der 24-Jährige. Etwas bedauerlich sei allerdings, dass in diesem Jahr das Angebot für die Probefahrten gegenüber dem Vorjahr etwas eingeschränkt worden sei. Kubica wäre nämlich gerne einmal mit einem Modell der Firma Lotus gefahren. Da blieb Freundin Izabela als Ersatz nur die Aufnahme mit dem Smartphone.

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