Das Ensemble des Tanztheaters Pina Bausch distanziert sich von öffentlichen Anschuldigungen.

Die Gespräche laufen. Aber noch ist nicht klar, wer sich wie an den Betriebskosten für das Tanzzentrum Pina Bausch beteiligt.
Ein Foto aus „Die sieben Todsünden“. Archivbild.

Ein Foto aus „Die sieben Todsünden“. Archivbild.

Ein Foto aus „Die sieben Todsünden“. Archivbild.

Die Unterschriftenliste ist lang, umfasst 35 Namen und damit die Tänzer und Tänzerinnen des Ensembles des Tanztheaters Wuppertal Pina Bausch: Sie alle haben sich entschlossen, in die aktuelle Diskussion um Vorwürfe und eine daraus resultierende, mögliche, außergewöhnliche Kündigung von Intendantin Adolphe Binder einzugreifen und eine öffentliche Erklärung abzugeben.

Darin stellen die Ensemble-Mitglieder klar, dass sie „weder an Diskussionen mit dem Management oder dem Beirat beteiligt“ gewesen seien, „noch Informationen über Vorwürfe gegen die Intendanz oder die Geschäftsführung erhalten haben“. Die Tänzer verneinen Mobbingvorwürfe gegen Adolphe Binder, die aus dem Kreis der Tänzer stammen sollen: „Ich distanziere mich von jeglicher öffentlicher Anklage, die sich auf Annahmen, Interpretationen und unvollständige Recherche stützt, und möglicherweise Personen oder unsere Leitung beschädigt“, heißt es in der Erklärung.

Unterschireben wurde sie von: Regina Advento, Ruth Amarante, Pau Aran Gimeno, Emma Barrowman, Rainer Behr, Andrey Berezin, Michael Carter, Çagdas Ermis, Jonathan Fredrickson, Silvia Farias Heredia, Ditta Miranda Jasjfi, Scott Jennings, Milan Kampfer, Barbara Kaufmann, Daphnis Kokkinos, Douglas Letheren, Eddie Martinez, Dominique Mercy, Blanca Noguerol Ramírez, Breanna O’Mara, Nazareth Panadero, Helena Pikon, Franko Schmidt, Azusa Seyama, Julie Shanahan, Ekaterina Shushakova, Julie Anne Stanzak, Oleg Stepanov, Julian Stierle, Michael Streker, Fernando Suels Mendoza, Stephanie Troyak, Tsai-Wei Tien, Aida Vainieri und Ophelia Young.

Am Mittwoch, 11. Juli, tagt der Beirat. Red

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