Der Kreuzpfadfinderbund Wuppertal plant für den Sommer 2019 ein ganz besonderes Projekt – und sucht noch Unterstützer.

Der Kreuzpfadfinderbund Wuppertal plant für den Sommer 2019 ein ganz besonderes Projekt – und sucht noch Unterstützer.

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Mit dem Zug über Moskau in die Mongolei und dann weiter nach China. Und unterwegs will der Kreuzpfadfinderbund aus Wuppertal auch noch andere Pfadfinder treffen. „Erstmal war das ’ne Spinnerei“, sagt die Vorsitzende und muss schmunzeln, wenn sie daran denkt, wie die Idee im vergangenen Jahr das erste Mal aufkam. Doch die Spinnerei nehme konkrete Formen an, betont Gerling (27), die gemeinsam mit Frieda Berner und Laurenz Teepe (beide 17) das Projekt „Juzu2019“ vorstellt. Im Sommer 2019 wollen zehn Wuppertaler auf die Tour gehen. Bis dato bleibt noch viel Planungsarbeit – und die Suche nach Sponsoren. Spender werden unter anderem über „Gut für Wuppertal“ gesucht.

International sind die Pfadfinder öfter aktiv gewesen. Eine andere Gruppe plane derzeit zum Beispiel einen Austausch mit der Partnerstadt Matagalpa in Nicaragua, erzählt Gerling. Die Mongolei ist da aber noch einmal etwas ausgefallener. „Dort gibt es aber viele sehr aktive Pfadfinder“, wissen die Drei und freuen sich auf die Treffen. „Das ist eine einmalige Chance, ein Highlight“, sagt Laurenz. Das gelte nicht nur für die Fahrt an sich, sondern schon für die Planung.

Von Anfang an habe festgestanden: Wer mit will, muss auch bei der Vorbereitung mithelfen. Vom Catering bei Büchermärkten oder Geburtstagsfeiern bis zum Pfandsammeln und -rückgabe – die Pfadfinder sind auf Spendersuche. Unterstützt werden sie dabei vom Förderverein. Jeder Teilnehmer müsse auch einen Eigenanteil stellen. Mit rund 2000 Euro Kosten pro Person für die Fünf-Wochen-Tour in den Sommerferien 2019 rechnet Gerling. Das Ticket alleine falle mit etwa 600 Euro ins Gewicht. Dazu kämen aber noch die Visa und diverse Aktionen. „Wir wollen zum Beispiel in der Wüste Gobi zelten“, erzählt Frieda. Kontakt mit mongolischen Gruppen habe man schon aufgenommen. In China dagegen gebe es praktisch keine Pfadfinder. Stattdessen wolle man sich dort mit Jugendgruppen treffen. „Auch das ist in Arbeit.“ Über die Fahrt im Zug, den Austausch, „lernt man die Kultur auf eine ganz andere Weise kennen“, ist Frieda überzeugt.

Ostern 2019 soll feststehen, ob der Trip nach Asien klappt. Am Anfang habe es viele skeptische Stimmen gegeben, räumt Gerling ein. An einen Plan B wolle man aber gar nicht denken. „Wir glauben fest daran, dass es klappt.“

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