betrug
Wuppertaler haben in den vergangenen Tagen vermehrt Anrufe vermeintlicher Microsoft-Mitarbeiter erhalten. Eine gefährliche Betrugsmasche, warnt jetzt die Polizei.

Wuppertaler haben in den vergangenen Tagen vermehrt Anrufe vermeintlicher Microsoft-Mitarbeiter erhalten. Eine gefährliche Betrugsmasche, warnt jetzt die Polizei.

dpa

Wuppertaler haben in den vergangenen Tagen vermehrt Anrufe vermeintlicher Microsoft-Mitarbeiter erhalten. Eine gefährliche Betrugsmasche, warnt jetzt die Polizei.

Wuppertal. Sie reden Englisch mit indischem Akzent und geben sich als Microsoft-Mitarbeiter aus: Seit November 2013 rufen Betrüger in ganz Deutschland an und versuchen, an die Daten von Microsoft-Kunden zu gelangen und auf deren PC zuzugreifen. Auch in Wuppertal sind mehr als zehn Fälle bekannt. Ein Opfer soll dabei seine Kontodaten offenbart haben. Nur der persönliche Gang zu seinem Kreditinstitut habe verhindert, dass der Mann Geld an die Anrufer überwies. In den meisten Fällen werden die Anrufer schnell entlarvt.

Ein Mann aus Barmen hat einen Anruf protokolliert:
Inder (radebrechend): „Hello Sir, we regard your Microsoft-Computer.“
Wuppertaler: „This is a mistake.“
Inder (radebrechend): „No Sir, this is no mistake.“
Wuppertaler: „But I have a Linux-Computer.“
Inder legt auf.

Die Polizei rät, die Telefonate sofort zu beenden. Wurde ein Programm installiert, solle das Gerät vom Netz getrennt und von einem Experten untersucht werden. Wurden Kreditkartendaten bekannt gegeben, sollte die Karte gesperrt werden. Bislang sei es nicht gelungen, die Anrufe zurückzuverfolgen. Die Betrüger „arbeiten“ mit unterdrückten Nummern.

Microsoft selbst hat auf seiner Internetseite Warnschreiben mit den dreistesten Maschen veröffentlicht und gibt Tipps zum Schutz.

Leserkommentare (5)


() Registrierte Nutzer