Elf Industriedesigner zeigen ihre besten Erfindungen.

Hat einen mobilen „Sauerstoff-Rucksack“ entwickelt: Lina Kuroi mit ihrem eigenen Produkt.
Hat einen mobilen „Sauerstoff-Rucksack“ entwickelt: Lina Kuroi mit ihrem eigenen Produkt.

Hat einen mobilen „Sauerstoff-Rucksack“ entwickelt: Lina Kuroi mit ihrem eigenen Produkt.

Uwe Schinkel

Hat einen mobilen „Sauerstoff-Rucksack“ entwickelt: Lina Kuroi mit ihrem eigenen Produkt.

Wuppertal. Showtime bei neuen Zukunftsmachern: Am Campus Grifflenberg zeigen elf Diplom- und Bachelorabsolventen des Studiengangs Industrial Design der Bergischen Universität ihre Abschlussarbeiten.

Die Industrie Designer setzen auf Technik und Design – der Nutzen für den Menschen steht dabei im Vordergrund. Sie haben es sich zum Ziel gemacht, Marktlücken zu schließen; sei es ein System zur Raumluftreinigung, ein Schultisch mit transparentem Bildschirm, der Kinder für den Umgang mit digitalen Medien sensibilisieren soll, ein tragbares Rettungssystem für Lawinenopfer, ein extrem variabler Wohnwagen oder ein Sauerstoffkonzentrator im Rucksackformat für Menschen mit Lungendefekten – die Studenten haben ihrer Phantasie keine Grenzen gesetzt.

Vier Monate Zeit hatten sie, um ihre Projekte von der ersten Idee zum fertigen Produkt zu entwickeln – ein Zeitraum mit „sehr wenig Schlaf“, sagt Gordon Wolfertz, der mit seinem Wohnwagen vor allem junge Menschen begeistern will. Inspiriert wurde er vom eigenen Urlaub: „Das Lebensgefühl, wenn man aus dem Wohnwagen steigt und das Meer direkt vor sich hat, hat mich umgehauen“, sagt der junge Designer.

Lina Kurois Ziel war es, ihr Sauerstoffgerät so praktisch wie möglich zu machen. „Viele Patienten leiden darunter, dass sie durch ihre sperrigen Geräte sofort als Schwerstkranke abgestempelt werden. Das wollte ich mit meinem Produkt verändern“.

» Die Abschlussarbeiten können an diesem Wochenende jeweils zwischen 12 und 16 Uhr im Hörsaalgebäude K, Gaußstraße 20, besichtigt werden. Eintritt frei.

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